"FCG-Finanzgewerkschaftler gegen Verrat" Gerechter Lohn für Vertragsbedienstete

Wien (OTS) - Die Christgewerkschafter der Bundessektion Finanz in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst fordern den Gesetzgeber auf, den Vertragsbediensteten per 1. Jänner 1999 die längst versprochene Besoldungsreform zu geben.

Seit Sommer 1998 ist das neue Vertragsbedienstetenrecht zwischen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und der Bundesregierung ausverhandelt. Die Beschlußfassung im Ministerrat scheiterte bis dato an einem unzulässigen Veto des Staatssekretärs für den öffentlichen Dienst. Ruttenstorfer, die SPÖ und auch die Fraktion sozialistischer Gewerkschafter wollen der längst notwendigen Besoldungsreform für die 37.000 Vertragsbediensteten nur dann zustimmen, wenn sie erreichen, daß auf einige wenige Leiterpositionen in den Zentralstellen politische Quereinsteiger - ohne Überprüfungsmöglichkeit hinsichtlich deren Eignung - hingehievt werden können.

Höchst bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, daß die Fraktion sozialistischer Gewerkschafter in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst nunmehr die einhelligen Beschlüsse des Gewerkschaftstages verrät.

1,5% sind Hohn

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird heuer um 3,3% wachsen - ein Wert, den selbst im reichen Europa nur ganz wenige Länder erreichen. Angesichts dieser Daten und der Tatsache, daß Österreichs Beamte und Vertragsbedienstete in den letzten drei Jahren zur Budgetkonsolidierung bzw. den Sparkpaketen der Bundesregierung maßgeblich beigetragen haben (zwei Fast-Nullohnrunden und eine nicht nennenswerte Erhöhung um S 466,-- pro Kopf und Monat für das Jahr 1998), ist das Angebot der Bundesregierung, die Bezüge des öffentlichen Dienstes für 1999 um 1,5% zu erhöhen, blanker Hohn. Die Forderung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst nach Gehaltserhöhung um 3,7% ist mehr als gerechtfertigt.

Kampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen

Sollten Gesetzgeber und Bundesregierung diesen Forderungen nicht schleunigst nachkommen, werden die christlichen Finanzgewerkschafter noch heuer geeignete Kampfmaßnahmen setzen.

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