Für die Lehrstellensuche fallen nationale Grenzen

Arbeitsmarktservice und Bundesanstalt für Arbeit eröffnen Lehrstellenaustausch zwischen Österreich und Deutschland

Wien (OTS) - Auch für die Lehrstellensuche fallen jetzt
nationale Grenzen. Das Arbeitsmarktservice (AMS) und die deutsche Bundesanstalt für Arbeit stellen ab sofort sämtliche Lehrstellenangebote aus Österreich und Süddeutschland via EDV- System dem grenznahen Nachbarland zur Verfügung. "Durch den Stellenaustausch eröffnen sich nicht nur für Pendler und mobile Arbeitsuchende der Grenzregionen neue Perspektiven, sondern auch für Unternehmen, die damit einen größeren Bewerberkreis ansprechen", erklärte AMS-Vorstandsmitglied Herbert Böhm heute, Freitag, bei der Eröffnung in Kufstein.***

Neun Arbeitsämter in Südbayern und Baden-Würtemberg sowie
alle AMS-Geschäftsstellen haben ab sofort Zugriff auf derzeit rund 6.200 deutsche und 1.600 österreichische Lehrstellenangebote, die allen Jobsuchenden Anfang 1999 über die Selbstbedienungscomputer des AMS zur Verfügung stehen. Technisch möglich gemacht hat den grenzüberschreitenden Stellenaustausch das EU-Netzwerk EURES (European Employment Services), das die Verbindung der unterschiedlichen deutschen und österreichischen Systeme herstellt.

Durch den Lehrstellenaustausch wird das Projekt der grenzüberschreitenden Jobvermittlung, das 1996 vom Arbeitsmarktservice und der Bundesanstalt für Arbeit als europäisches Piltoprojekt gestartet wurde, erweitert. Über das EDV-Netzwerk zur grenzüberschreitenden Jobvermittlung stehen derzeit für Arbeitsuchende des Nachbarlandes rund 53.000 deutsche und 12.000 österreichische Arbeitsplätze offen.

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