"Dirnberger zum Scheitern der Zahnkronenverhandlungen: Parlament muß nun Zahnärztevertretern Giftzähne ziehen"

Wien (OTS) - "Der Griff in die Geldbörsen der Zahnpatienten muß nach einem sechsjährigen Abwehrkampf ein sofortiges Ende finden. Der Nationalrat ist noch vor Weihnachten mit der Öffnung der Zahnambulatorien als kostengünstige Konkurrenz für den Zahnersatz im Inland durch ein Gesetz gefordert", stellte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) klar. Die Verhandlungen seien durch die hemmungslos profitorientierte Position der Zahnärztelobby von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen, kritisiert Dirnberger die jahrelangen Vertröstungen der Patienten.

Ausbau der Zahnambulatorien im Inland statt Flucht ins Zahnexil ins Ausland.

Der von den Klubobmännern der Regierungsparteien zugesagte Gesetzesbeschluß ist ein positiver erster Schritt, fordert Dirnberger mehr Markt im Sinne der Patienten. Dirnberger: "Mund auf - Augen zu bei der Rechnung, das ist die Grundhaltung, die den Zahnpatienten in Österreich abverlangt wird, die wir nicht länger hinnehmen können. Zusätzliche Behandlungsstühle und flächendeckend weitere Ambulatorien müssen der nächste Schritt sein, um der Geldraffgier der Zahnärzte wirksam begegnen zu können". Zahnkronen seien kein Luxus, sondern müssen für alle Familien erschwinglich werden, stellt Dirnberger klar.

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