Das Ende der Schmalspurstrecke Wieselburg-Gresten (Utl.) ÖBB verwandelt Bahnverbindung in Normalspur / Verzicht auf bis zu 8.000 LKW pro Jahr möglich

Heute Freitag, 27. November 1998, erfolgt die feierliche Eröffnung der neuen Bahnstrecke Wieselburg - Gresten.****

Die ÖBB verfolgen eine klare Zielsetzung: Die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Die Abwicklung des Schienengüterverkehrs auf einer Schmalspurbahn ist jedoch kosten- und zeitaufwendig. Für die Bahnstrecke Wieselburg - Gresten gehört dies nun der Vergangenheit an. Bahn frei für die florierende Wirtschaft im kleinen Erlauftal, die sich auch als "Tourismusregion Ötscherland” größter Beliebtheit erfreut.

Die erfolgte Umspurung des Streckenabschnittes Wieselburg - Gresten hat eine große beschäftigungs-, wirtschafts- und umweltpolitische Bedeutung. Die Zusage der im Einzugsbereich der Strecke ansässigen Firmen, das aufgrund von Investitionen steigende Transportaufkommen mit der Bahn abzuwickeln, war Anlaß in den Spurwechsel zu investieren. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses europäische Vorzeigeprojekt, welches auch vom Land Niederösterreich unterstützt wurde, betrug rund 250 Mio ATS.

Impulse für die Wirtschaft
Künftig kann die Region "Ötscherland” auf bis zu 8.000 LKW pro Jahr verzichten
Das realisierbare Beförderungsaufkommen der ÖBB liegt nun bei stolzen 200.000 Tonnen / Jahr. Die rund 25 km lange Schmalspurstrecke von Wieselburg nach Gresten erreichte 1996 mit einem Transportaufkommen von rund 140.000 t die Kapazitätsgrenze.
Die kosten- und zeitaufwendige "Aufschemelung” - das sind jene Adaptionsarbeiten, die bei der Schmalspurbahn notwendig waren, entfallen.
Der Wirtschaftsstandort wird deutlich aufgewertet. Rund 800 Arbeitsplätze werden in der gesamten Region gesichert. Durch geplante Firmeninvestitionen (wie z.B. bei den Firmen MOSSER und WELSER) werden weitere Arbeitsplätze geschaffen.

Abwicklung des ÖBB-Projektes in Rekordzeit
Ende 1996: Erstellung einer Kosten/Nutzennalyse,
Päsentation der Entscheidungsgrundlagen und Vorstandsbeschluß. 1997: Durchführung der Einreich- und Detailplanung, der geologischen Untersuchung,
Organisation für das Baumanagement und Regelung der Grundablösen. April 1998: Beginn der eigentlichen Bauarbeiten, u.a. mit dem Gleisabtrag, dem Bau von Brücken und Durchlässen, sowie der Gleisverlegung bei 7-monatiger Totalsperre.
November 1998: Durch die ausgezeichnete Koordination war eine fristgerechte Fertigstellung in Rekordbauzeit möglich. Feierliche Eröffnung der Inbetriebnahme.

Unterschied Spurweite: Schmalspur: 760 mm, Normalspur 1.435 mm

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