"Ammenmärchen" der ÖGNU im Finale des neuen Berggesetzes

Fachverband der Stein- und keramischen Industrie erwägt Klage gegen ÖGNU

Wien (Pwk) - "Das neue Mineralrohstoffgesetz (MinRoG), Nachfolger des alten Berggesetzes, biegt in die Zielgerade und der hilflosen ÖGNU fällt nichts mehr ein außer Ammenmärchen und Unwahrheiten", ärgert sich Carl Hennrich, Geschäftsführer der Stein- und keramischen Industrie über die jüngsten Aussendungen zu österreichischen Schotterexporten in die Schweiz. ****

Von den rund 808.000 t Schotter, die jährlich in unser Nachbarland exportiert werden, sollen 90 Prozent aus Vorarlberg und 10 Prozent aus Tirol stammen. "Das ist ein völliger Blödsinn. Herr Heilingbrunner hat absichtlich 'übersehen', daß seit dem EU-Beitritt Österreichs und der Auflassung des deutschen Zolls an der nunmehrigen EU-Außengrenze zur Schweiz auch alle Kiestransporte aus Deutschland über österreichische Straßen in die Schweiz enthalten sind", so Hennrich. Damit sei auch die Verdoppelung der Exporte von 1994 (373.000 t) auf 618.000 t im Jahr 1995 zu erklären.

Tatsächlich stammen ab 1995 rund 50 Prozent der Schotterexporte in die Schweiz aus Deutschland, 40 Prozent aus Vorarlberger Rohstoffbetrieben und ca. 10 Prozent aus Tirol. Die rein österreichischen Exporte von rund 370.000 t sind seit 1994 rückläufig.

"Damit ist bewiesen, daß die ÖGNU mit unlauteren Mitteln versucht, die Notwendigkeit des Rohstoffabbaues in Frage zu stellen. Der Heilingbrunner-Verein ist gerade dabei, mit seinem Vorgehen jeden noch verbliebenen Rest an Reputation zu verlieren", schloß Hennrich. (Schluß) MH

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK