Hintner: NÖ investiert 8,5 Milliarden Schilling in den Südraum Wiens

SP-Weninger soll bei seinem Genossen Einem intervenieren

Niederösterreich, 25.11.1998 (NÖI) "Das Land Niederösterreich investiert in den Ausbau des Nahverkehrs im Südraum von Wien 8,5 Milliarden Schilling. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in unserer Region ist vorbildhaft. Ich erinnere dabei nur an die Doppelstockwaggons, den Viertelstundetakt auf der Südbahn, den 7 1/2 Minutentakt auf der Badner-Bahn und die zahlreichen Park&Ride-Anlagen. Im Gegensatz dazu ignoriert der mittlerweile 'berühmt berüchtigte' und auch von Rechnungshofpräsident Fiedler aufs schärfste kritisierte Masterplan des sozialistischen Verkehrsministers Einem, den Süden Wiens völlig. Der richtige Ansprechpartner für Versäumnisse in dieser Region ist also schlicht und einfach der Verkehrsminister", stellte LAbg. Hans Stefan Hintner klar.****

Darüber hinaus sollte auch der SP-Abgeordnete Weninger wissen, daß im Süden von Wien derzeit 19% der Pendler öffentliche Verkehrsmittel benützen und 81% das Auto verwenden. Die einfache Schlußforderung daraus: "Der Verkehr in unserer Region ist zu
einem wesentlichen Teil hausgemacht und wir müssen auf die Bevölkerung einwirken, daß sie dazu bereit sind, auch auf 'Öffis umzusteigen'. Ich gehe dabei mit gutem Beispiel voran. Wenn SP-Weninger auch öffentliche Verkehrsmittel benützen würde, wüßte er, daß noch Kapazitäten vorhanden sind", so Hintner weiter.

Hintner erinnerte die Sozialisten in diesem Zusammenhang auch daran, daß die VP NÖ mit ihrer Initiative zur Erhöhung der Pendlerhilfe, die mit 1. Jänner 1999 in Kraft tritt, einen
weiteren Schritt gesetzt hat, um das "Pendeln" mit öffentlichen Verkehrsmittlen schmackhafter zu machen. Für uns gilt: "Handeln, Taten setzen und nicht ins Leere Sprüche klopfen, wie dies in der letzten Zeit bei den niederösterreichischen Sozialisten leider all zu oft der Fall ist". Darüber hinaus wäre es sehr angebracht, wenn sich die Sozialisten endlich gegen die Steuergeld-Verschleuderung
am Semmering einsetzen würden. "Mit den vielen Milliarden, die in den Semmering-Bahntunnel vergraben werden, könnten zusätzliche, notwendige Projekte auch für den Süden Wiens umgesetzt werden."
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