NEWS-Gallup-Umfrage: Klare Mehrheit für Schönborn im Konflikt gegen Krenn. - Propst Maximilian Fürnsinn: "Krenn muß sich schleunigst

Wien (OTS) - entschuldigen."
- Der Sprecher der Äbte der Diözese St. Pölten im NEWS-Interview:
"Andernfalls darf man Krenn zur Bischofskonferenz nicht mehr einladen." - Vorausmeldung zu NEWS Nr. 48/26.11.98 =

Eine in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS
veröffentlichte Gallup-Umfrage zum Konflikt zwischen Bischof Krenn und Kardinal Schönborn ergibt eine klare Mehrheit für Kardinal Schönborn. 51 % der Befragten glauben, daß Kardinal Christoph Schönborn im aktuellen Konflikt recht hat, nur 4 % glauben das von Bischof Kurt Krenn, 55 % der Befragten sind der Meinung, daß der St. Pöltner Bischof abgesetzt werden sollte und 73 % glauben, daß die Kirche durch die jüngsten Vorfälle an Ansehen verloren hat.

Wie NEWS berichtet, werden die Äbte der Diözese St. Pölten anläßlich einer Rom-Reise die Ab- oder Versetzung "ihres Bischofs Kurt Krenn" fordern. Der Sprecher der Äbte, Propst Maximilian Fürnsinn aus Herzogenburg, fordert im NEWS-Interview unmißverständlich: "Bischof Krenn muß sich entschuldigen. Tut er das nicht, würde ich - wäre ich Vorsitzender der Bischofskonferenz - ihn nicht mehr zur Bischofskonferenz einladen." Fürnsinn stehe voll hinter Kardinal Schönborn, wenn dieser Disziplinierungsmaßnahmen einleiten würde. Fürnsinn: "Diese Sache ist schleunigst zu klären. Schönborn muß sich wehren. Das darf er sich als Vorsitzender der Bischofskonferenz nicht gefallen lassen."

Zum Verhältnis der Äbte zu Bischof Krenn sagt Fürnsinn: "Es ist nicht besser, aber auch nicht schlechter geworden. Es fließt so dahin ... Wir bemühen uns halt." Beim bevorstehenden Papstbesuch der Äbte werde man die Bedenken vortragen. Anlaß für den Papstbesuch sei die Causa Krenn aber nicht. Fürnsinn: "Wir hüpfen nicht gleich, wenn irgendein Bischof ausrastet."

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