Siedlungswasserwirtschaft: 1998 wurden knapp 5 Fördermilliarden vergeben

Mehr als 1.100 Projekte erhielten eine Förderung / Wunsch der Kommission nach Sondertranche

Wien (OTS) - Sauberes Trinkwasser und die Abwasserreinigung wurden im Jahr 1998 mit insgesamt S 4,96 Mrd. gefördert. 1.179 Projekte mit einem Investitionsvolumen von S 14,3 Mrd. können mit Hilfe dieser Förderung realisiert werden. Umweltminister Dr. Martin Bartenstein:
"Deutliche Auswirkungen hat die Förderung nicht nur auf Österreichs Umwelt, sondern auch auf den Arbeitsmarkt. Im Umfeld von Wasserwirtschaftsprojekten wurden im Jahr 1998 mehr als 21.000 Menschen beschäftigt." Voraussichtlich mit Jahreswechsel werden neue, zum Teil vereinfachte Förderungsrichtlinien (derzeit in Brüssel zur Notifikation) in Kraft treten.

Am Mittwoch wurden in der Kommunalkredit im Rahmen der letzten Sitzung der Wasserwirtschaftskommission für 1998 (Vorsitz: Wiens Umweltstadtrat Fritz Svihalek) 479 kommunale Siedlungswasserwirtschaftsprojekte mit einem Investitionsvolumen von S 5,4 Mrd. (Förderbarwert: S 1,9 Mrd.) befürwortet. Es geht dabei konkret um 342 Abwasserentsorgungsprojekte und 137 Wasserversorgungsprojekte. Weiters gab es grünes Licht für 19 betriebliche Abwasserprojekte mit einem umweltrelevanten Gesamtinvestitionsvolumen von S 330,4 Mio.

Dr. Reinhard Platzer, Chef der Kommunalkredit, informierte die Kommissionsmitglieder über erste Ergebnisse der gemeinsam mit den Ländern durchgeführten Investitionskostenabschätzung für die Siedlungswasserwirtschaft. "Demnach liegt der Bedarf für einen Zeitraum 1998 bis 2012 bei S 200 Mrd.", so Platzer. "Zur Bewältigung dieser Investitionen - unter den zeitlichen Vorgaben des Wasserrechts - gilt es nun, mit allen Verantwortlichen die notwendigen Mittel im nächsten Finanzausgleich dafür sicherzustellen."

Aufgrund dieser Mittelknappheit hat die Kommission in der heutigen Sitzung Umweltminister Dr. Bartenstein ersucht, auch für 1999 die Dotierung einer Sondertranche vorzuschlagen.

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