Handy der Zukunft wird unsichtbar

US-Visionär Nicholas Negroponte hielt Vortrag in Wien

Wien (OTS) - Das Handy der Zukunft wird völlig anders aussehen
als heute und fast unsichtbar werden. Dies sagte am Dienstag Abend der US-Professor und Technologie-Visionär Nicholas Negroponte bei einem Vortrag in Wien voraus. Auf Einladung der MOBILKOM AUSTRIA sprach er im vollbesetzten Palais Auersperg über die Zukunft der drahtlosen Informationsgesellschaft. Das Handy wird danach zu einem ganz normalen "Accessoir" werden, dessen Form nur von der Funktion bestimmt wird.

Der Vortrag von Nicholas Negroponte war Teil des Symposiums "Visions of a Wireless Information Society". Bei diesem Symposium der MOBILKOM AUSTRIA AG diskutierten 400 in- und ausländische Experten die Ergebnisse einer internationalen Delphi-Studie des WIFO und der Akademie der Wissenschaften über die Zukunft der mobilen Kommunikation. Das gesamte Symposium wurde live im Internet übertragen. Alleine am ersten Tag nahmen über 1.000 Menschen in aller Welt "virtuell" teil. Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung war der Vortrag Negropontes.

Das Handy der Zukunft wird ein Accessoir wie die Uhr, der Ehering oder eine Brille prophezeit Negroponte. Von extrem klein und unsichtbar bis zum Multimedia-Terminal, der unterschiedlichste Sprach- und Datendienste in einem Gerät vereint - die Form wird nur vom beabsichtigten Einsatz abhängen. So ist es denkbar, daß die Technik des Mobiltelefons in einem Schuh untergebracht wird, der durch die beim Gehen erzeugte Energie auch für die Aufladung der Batterien sorgen könnte.

Um für die Informationsgesellschaft gerüstet zu sein, fordert Negroponte sehr konkret, schon Volksschulen mit Computern und Infotechnologie auszustatten. Junge Menschen sollten frühzeitig den Umgang mit der Technik erlernen. Negroponte betont dabei auch, daß etwaige Ängste unbegründet sind: Kinder, die sich mit dem Internet beschäftigen, verlernen ihre sozialen Fähigkeiten nicht, sondern können sie Untersuchungen zufolge sogar verbessern. Entwickelte Industrieländer müssen dabei aufpassen, den Zug in Richtung Zukunft nicht zu versäumen: Schon jetzt beschäftigen sich in den "Entwicklungsländern" wesentlich mehr junge Menschen mit den neuen Technologien als in vielen etablierten Nationen.

(siehe auch APA/OTS-BILD)

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