Soziales Engagement: Gegen Defizite im Gesundheitswesen

SPERRFRIST 25.11.1998, 19 UHR
FREI FÜR TAGESZEITUNGEN MIT ERSCHEINEN 26.11.1998
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WAS DAS "OFFIZIELLE" GESUNDHEITSWESEN NICHT KANN
Martha Frühwirth-Zentrum für medizinische Selbsthilfegruppen
als Paradebeispiel für ein menschliches Miteinander von medizinischen Fachleuten, Patienten und deren Angehörigen -Pharmig-Preis für Soziales Engagement 1998
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Seit 1987 besteht das Medizinische Selbsthilfezentrum Wien,
in dem 26 Selbsthilfegruppen unter einem Dach
zusammengeschlossen sind. Heute heißt dieses Zentrum Martha Frühwirth-Zentrum für medizinische Selbsthilfegruppen,
benannt nach seiner Gründerin, Regierungsrätin Martha
Frühwirth (1924-1998), übrigens schon 1987
Pharmig-Preisträgerin.

Heute leitet dieses Zentrum, das als Verein geführt wird,
Dr. Susanne Fang-Kircher als Vorsitzende des Kuratoriums.

Dr. Fang-Kircher sieht das Selbsthilfezentrum als eine
notwendige Ergänzung zum Angebot des "offiziellen" des Gesundheitswesens, das weitestgehend medizin-orientiert sei.
"Es geht bei uns um die menschliche Unterstützung von
Betroffenen und deren Angehörigen", sagt die Kuratoriums-Vorsitzende, "und das ist etwas, was das Gesundheitswesen nur unzureichend in der Lage ist, zu
leisten."

Für die Zukunft wünscht sich Fang-Kircher die Mittel für
eine weitere Profes-sionalisierung des Zentrums und will
mehr denn je auch Seminare und Kongresse organisieren. Ein
weiteres großes (kostenaufwendiges) Ziel sieht Fang-Kircher
in der Umgestaltung des Gartens des Selbsthilfezentrums, der
sich derzeit als Betonwüste darstellt, als "richtiger Garten
ohne Beton" (Fang-Kircher) jedoch zum Wohlbefinden aller
beitragen würde.

Das Martha Frühwirth-Zentrum für medizinische
Selbsthilfegruppen erhält den Pharmig-Preis für Soziales Engagement 1998 aus zwei Gründen: zum einen soll das
Lebenswerk von Martha Frühwirth gewürdigt werden, zum
anderen wird der Preis für die kontinuierlichen
Anstrengungen aller Beteiligten, einen Ort der Begegnung für
die Betroffenen und deren Angehörigen zu schaffen,
verliehen.
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SIEHE AUCH FOLGEMELDUNGEN ZUM THEMA PHARMIG-PREISE 1998
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Nähere Informationen:
Pharmig-Pressestelle
Ruth Mayrhofer, Rosemarie Rist
Tel. +43/1/523 29 56
e-mail: pharmig-office@apanet.at

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