Liberale NÖ: Semmeringbasistunnel ist bloß eine von vier Alternativen

Steiner: Ein Tunnel unter der Koralm ist genug

Wien (OTS) - "Es ist keine Überraschung, daß der Semmeringbasistunnel in das kritische Kreuzfeuer des Rechnungshofes geraten ist," meldet sich die liberale Landessprecherin Liane Steiner zu Wort. "Die große Koalition hat den ÖsterreicherInnen mehrere sozial schmerzhafte Sparpakete abverlangt, aber keine Spargesinnung für ihre eigene Politik bewiesen.*** Der Semmeringbasistunnel ist ein weiterer Beweis, wie leichtfertig mit Steuergeldern umgegangen wird, mit denen seit Jahren ein problematisches Loch unter dem Semmering gegraben wird. Ich fürchte, daß wir bald neben Zwentendorf ein weiteres "Baudenkmal" für verschleuderte Steuergelder haben werden," erinnert Steiner an die Milliarden, die schon einmal in Niederösterreich, damals in den Donausand gesetzt wurden.

Ich gehe davon aus, daß letztlich eine Milliarde Schillinge sinnlos in den Berg vergraben sein werden, bevor man sich endlich unter dem Druck des NÖ-Naturschutzgesetzes und der NiederösterreicherInnen den anderen Varianten einer dringend benötigten Nord-Süd-Verbindung für eine Hochleistungsbahn zuwenden wird.

Die Industriellenvereinigung hat in ihrem Projekt "Der mitteleuropäische Zentralraum" drei Varianten neben dem Semmeringbasistunnel zur Diskussion gestellt, die leider bisher nie ernsthaft in Erwägung gezogen wurden: 1. Wien-Wechsel-Graz-Koralmtunnel-Klagenfurt 2. Wien-Sopron-Steinamanger-Graz- Koralmtunnel-Klagenfurt 3. Wien-Südostspange-Graz-Koralmtunnel-Klagenfurt

Wir Liberale haben nie verstanden, warum sich die österreichische Koalitionsregierung auf die problematische Variante mit zwei Tunnelprojekten versteift hat. Da darf man sich nicht wundern, wenn der Verdacht aufkommt, hinter dieser Entscheidung stehen parteipolitische Absprachen, die hinter dicken Polstertüren vor der betroffenen Bevölkerung verborgen werden," argwöhnt die liberale Landessprecherin. "Ein Tunnel unter der Koralm ist genug!" fordert Liane Steiner im Interesse der unter Steuern und Abgaben überlasteten Bevölkerung.

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