Gesundheitsökonomie:"Schafft Platz für unorthodoxe Ideen

SPERRFRIST 25.11.1998, 19 UHR
FREI FÜR TAGESZEITUNGEN MIT ERSCHEINEN 26.11.1998
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Univ. Prof. Dr. Christian Dittrich und Mag. Peter Soswinski errechnen Nutzen eines Modellprojekts für die Hausbehandlung
von Krebspatienten - Pharmig-Preis für Gesundheitsökonomie
1998 (1)
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Die Betreuung von Krebspatienten findet heute zu beinahe 100
Prozent im Krankenhaus statt. Das könnte aber auch anders
sein. Viele PatientInnen könnten -so sie dies wünschten und
ihr Zustand das zuläßt - auch im Rahmen einer Hausbehandlung
in den eigenen vier Wänden von Medizinern, Pflegern,
Psychologen und Sozialarbeitern rundum versorgt werden.

Eine solche Vorgangsweise käme nicht nur den Betroffenen
selbst zugute, son-dern wäre auch wesentlich kostengünstiger
für das Gesundheitswesen als eine Versorgung im Krankenhaus.
Ein Einsparungspotential bis zu ATS 3.000,- pro Patient pro
Tag errechneten Univ. Prof. Christian Dittrich, Leiter des
Ludwig Boltzmann-Instituts für angewandte Krebsforschung und
Mag. Peter Soswinski, Geschäftsführer der Burgenländischen Krankenanstalten-Betriebsges.m.b.H.

Liegt der Nutzen für die Betroffenen - und ganz
offensichtlich auch für das Gesundheitswesen - auf der Hand,
stehen dem Projekt doch zumindest in Wien noch bürokratische Hindernisse im Weg. So läßt die derzeit übliche Verrechnung
im Gesundheitswesen eine "Vernetzung" der einzelnen Leistungsanbieter im ökonomischen bzw.
verrechnungstechnischen Sinn nicht oder nur unzureichend zu. Integrative Ansätze sind daher dringend gefordert, umso
mehr, als solche Projekte im Ausland bereits mit großem
Erfolg umgesetzt werden konnten.
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Nähere Informationen:
Pharmig-Pressestelle
Ruth Mayrhofer, Rosemarie Rist
Tel. +43/1/523 29 56
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