Pharmig-Preis für Gesundheitförderung: Medizinstudium reformieren

+++SPERRFRIST 25.11.1998, 19 UHR
FREI FÜR TAGESZEITUNGEN MIT ERSCHEINEN 26.11.1998+++

"Reformiert das Medizinstudium!"
Projekt Studentische Anamnesegruppe Innsbruck -
Pharmig-Preis für Gesundheitsförderung

Oft bestimmt Sprachlosigkeit die Kommunikation zwischen
Ärzten und Patienten. Die einen verlieren sich ins "Fachchinesisch", die anderen haben Schwierigkeiten, sich in
der "Ausnahmesituation Krankheit" zu artikulieren.

Um dieses Problem an den Wurzeln zu packen, starteten die Psychologin Mag. Birgit Mumelter und der Mediziner Dr.
Alexander Ober schon während ihrer Studienzeit im Jahr 1995
den Aufbau ihrer "Studentischen Anamnesegruppe" an der
Universität Innsbruck. Ziel des anfangs umstrittenen
Projekts, das mit dem Pharmig-Preis für Gesundheitsförderung ausgezeichnet wurde: Ärzte und Patienten sollen besser
miteinander reden können, und Medizin-Studenten sollen die "Disziplin Kommunikation" beherrschen lernen.

Der Erfolg gibt den beiden recht. Aus dem Modellprojekt ist
ein fixer Bestandteil des Universitätsbetriebes in Innsbruck geworden. Pro Semester werden etwa 40 Studenten ausgebildet,
was bedeutet, daß das Projekt an seine Grenzen - sowohl in finanzieller als auch in kapazitärer Hinsicht - stößt.

Ober und Mumelter fordern generell eine Reform des
Medizinstudiums. Kommunikation sollte ihrer Meinung nach
fixer Bestandteil des Studienplanes werden, um die derzeit herrschenden Defizite auszuräumen.
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Nähere Informationen:
Pharmig-Pressestelle
Ruth Mayrhofer, Rosemarie Rist
Tel. +43/1/523 29 56
e-mail: pharmig-office@apanet.at

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