LR Bauer: Ärztliche Versorgung in den Grundversorgungskrankenhäusern rund um die Uhr sichern

St. Pölten, (SPI) - Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer nahm heute zur Diskussion um die künftige ärztliche Besetzung in den kleineren Spitälern Stellung. "Während außer Streit steht, daß in den Abteilungen für Innere Medizin und Anästhesie in den Nachtstunden die volle ärztliche Besetzung besteht, muß darüber hinaus aber auch in der Chirurgie und der Abteilung für Gynäkologie grundsätzlich - im Interesse der Versorgungssicherheit - immer ein Facharzt anwesend sein", so Landesrat Dr. Bauer.****

Die Krankenhausträger sollten nur in begründeten Fällen von dieser Vorgabe abweichen dürfen, nämlich dann, wenn durch die entsprechenden organisatorischen Maßnahmen sichergestellt werden kann, daß die Verfügbarkeit des chirurgischen oder gynäkologischen Facharztes einer Anwesenheit gleichkommt. Im Hinblick auf die regionalen Erfordernisse muß es daher der autonomen Entscheidung des Krankenhausbetreibers überlassen bleiben, für seinen jeweiligen Krankenhausbetrieb die beste Organisationsform zu finden. Denn der Krankenhausbetreiber kennt die Bedürfnisse seiner Patienten und die Erfordernisse in der Region bestens und kann daher die Diensteinteilung für die Beschäftigten entsprechend flexibel gestalten und auf die Verhältnisse vor Ort abstimmen.

"Die Grundversorgungskrankenhäuser dürfen aber nichts von ihrer Bedeutung verlieren und es darf nicht einer über das notwendige Ausmaß hinausgehenden Zentralisierung innerhalb der ihnen zugeordneten Leistungsspektren Vorschub geleistet werden", erklärte Gesundheitslandesrat Dr. Bauer. "Dies ist die Position der SPÖ NÖ zur Diskussion um die Leitlinien für die künftige Spitalsversorgung in NÖ", so Bauer. "Er hoffe", so der Gesundheitslandesrat, "daß diese bis zur Fondsversammlung des NÖGUS eine für ganz NÖ gültige Auffassung werde."
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