VP-MARKUS: Wiener Linien müssen deutlich kundenfreundlicher werden

"Unternehmen Wien" ist der Schlüssel zur Behebung der Verkehrsmisere

Wien (ÖVP-Klub) "Das Umdenken und die Modernisierung bei den
Wiener Linien müssen schneller voran gehen", forderte ÖVP-Verkehrssprecherin LAbg. Patrizia MARKUS heute am Rande der Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat. Es gehe nicht an, daß
vielfach der Fahrgast im offiziellen Sprachgebrauch der Wiener Linien weiterhin zum "Beförderungsfall" degradiert werde.***

MARKUS sprach sich für ein kundengerechteres Service und für zeitgemäßes Marketing der Wiener Linien aus. Die Verbesserung
des öffentlichen Verkehrs sei eines der Hauptziele der Wiener Koalition, Teil dieser Verbesserung müsse aber eben auch das Kundenservice sein. Hier seien StR. Svihalek und StR. Ederer gefordert die Wiener Linien zu einem modernem, schlankem und effizientem Unternehmen zu machen.

Utl.: Tarifstopp bis 2001

In den vergangenen Jahren sei viel in die Wiener Linien
investiert worden, das rechtfertige auch die Tariferhöhung. "Wir von der Wiener Volkspartei garantieren aber dafür, daß es zumindest bis 2001 keine Erhöhungen der Tarife geben wird", erklärte MARKUS. Es bleibe aber noch viel zu tun im Bereich der Wiener Linien, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu
wiederholen. "Uns hat es als Koalitionspartner natürlich nicht
sehr gefreut, daß beispielsweise der ULF mit jahrelanger Verspätung und nur punktuell in Betrieb ging." Die ÖVP - so
MARKUS - werde in Zukunft sehr genau darauf achten, daß der
Einsatz der ULFs so flächendeckend und so rasch wie möglich vor sich gehen wird. Auch die von der ÖVP jahrelang geforderten Anzeigetafeln in den Stationen haben derzeit eher den Charakter eines Pilotversuchs. Ein Blick nach Linz würde zeigen wie es gegangen wäre. Die dortigen Verkehrsbetriebe würden perfekte Fahrgastinformation anbieten, das sei auch für Wien
erstrebenswert.

Utl.: Vzbgm. GÖRG plant die Zukunft des öffentlichen Verkehrs

"Es ist unser Stadtrat GÖRG unter dem die wesentlichen Verbesserungen des Wiener U-Bahn-Netzes geplant und realisiert werden", freute sich MARKUS. Die neuen U-Bahn-Teilstücke seien planerische Voraussetzungen für eine Attraktivierung der Öffis
und würden in Zukunft dazu beitragen, daß die Wienerinnen und Wiener noch mehr von den Öffis Gebrauch machen.

Die ÖVP-Verkehrssprecherin stellte aber auch unmißverständlich klar, daß ein Ausbau des U-Bahn-Netzes keinerlei Leistungseinschränkungen bei den Straßenbahnen bringen dürfe. "Straßenbahnen sind aus zahlreichen Gründen unersetzbar, sie garantieren die Mobilität in den Bezirken. Die Wiener ÖVP lehnt daher die, zum Teil diskutierte, Aushungerung des Wiener Straßenbahnnetzes kategorisch ab", so MARKUS.

Die Wiener ÖVP werde auch weiterhin dafür Sorge tragen, daß die genannten Leitlinien für den öffentlichen Verkehr in die Politik der Stadtregierung einfließen, vor allem wenn es darum geht, die Wiener Linien auf einen Kurs der Dienstleistungsorientierung zu bringen. "Auch die Wiener Linien sind wichtige Bestandteile des "Unternehmens Wien", und müssen so gestaltet werden, daß sie den Vorstellungen der Bürger entsprechen", betonte MARKUS abschließend.****

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