Umweltdachverband ÖGNU: Keine Schotterknappheit in Vorarlberg! Trotz angeblicher Knappheit Schotterexport in großem Ausmaß!

Wien (OTS) - Die Argumente der Schotterwirtschaft zerbröseln nun endgültig. Gerade in den westlichen Bundesländern, in denen laut Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung auf Grund des neuen Berggesetzes (Mineralrohstoffgesetz) angeblich nichts mehr geht und kein einziger Kiesel mehr gefördert werden kann, wird massiv Schotter, Sand und Kies in die Schweiz exportiert (Quelle: ÖSTAT).

Österreichs Schotterexport in die Schweiz in Tonnen

1993374.623,4 t entspricht ca. 18.700 LKW-Fuhren
1994373.719,6 t entspricht ca. 18.670 LKW-Fuhren
1995618.351,0 t entspricht ca. 30.920 LKW-Fuhren
1996772.806,1 t entspricht ca. 38.640 LKW-Fuhren
1997807.480,3 t entspricht ca. 40.300 LKW-Fuhren
Quelle: ÖSTAT

Damit hat die Realität die immer absurder werdende Argumentation längst überholt. Die Schweiz schont durch den Import die eigene Landschaft, während in Österreich eine umweltschonende und nachhaltige Ressourcenplanung scheinbar immer noch unbekannt ist.

Nach Recherchen des Umweltdachverbandes stammen ca. 90 Prozent des Exportes in die Schweiz aus Vorarlberg, knapp zehn Prozent kommen aus Tirol.

"Die Schotterwirtschaft sollte sich um eine nachhaltige und ökologisch verträgliche Versorgung kümmern, anstatt für viel 'Kies' durch Schotterexporte die heimische Landschaft zu zerstören," so Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes ÖGNU.

Rückfragen: Umweltdachverband ÖGNU, Ulrich Ahamer, Tel. 01/40 113-21

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OGN/OTS