Lembacher: Bund unterschlagt Niederösterreich 30 Millionen für Beschäftigungsprojekte

Wir könnten 200 zusätzliche Frauenarbeitsplätze schaffen

Niederösterreich, 25.11.1998 (NÖI) Scharfe Kritik an der Beschäftigungspolitik des Bundes übte heute die Familiensprecherin der VP NÖ, LAbg. Marianne Lembacher. So wurde mittlerweile
bekannt, daß Niederösterreich bei einem sehr wichtigen Projekt 'New Start', bei dem 150 Millionen Schilling ausgeschüttet werden, durch den Rost fällt. Obwohl Niederösterreich aus diesem Projekt 30 Millionen anteilsmäßig zustehen würden, erhalten lediglich die Städte Wien, Linz und Graz, Gelder.****

"Neben den Beschäftigungsprojekten, die das Land auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und LHStv. Liese Prokop, durchführt, könnten mit diesen zusätzlichen 30 Millionen Schilling, 200 neue Jobs für Frauen, geschaffen werden", erklärte die Abgeordnete.

Es könne nicht angehen, daß der Bund die erfolgreichen Beschäftigungsinitiativen des Landes nunmehr bestraft und untergräbt. "Das Geld, von dem nur drei Städte profizieren sollen, wird auch im ländlichen Raum dringenst benötigt. Ich fordere die zuständige Sozialministerin auf, das Geld, gerecht zu verteilen
und nicht nach Gutdünken. Warum nämlich Niederösterreich durch den Rost fällt, konnte Frau Hostasch uns noch nicht erklären. Hier könnte sich auch der Neo-SPNÖ-Parteiobmann Schlögl einmal für Niederösterreich einsetzen – wenn es seine Zeit zuläßt", betonte Lembacher.
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