Keusch: Ausbau der Westautobahn – halbherzige Lösung gefährden Menschenleben

Dreispurige Sparvariante ohne Pannenstreifen ist nicht akzeptabel

St. Pölten, (SPI) – "Verkehrspolitik muß zukunftsorientiert sein, aber sie muß vor allem verantwortungsbewußt agieren. Eines der vordringlichsten Ausbauvorhaben Niederösterreichs – der dreispurige Ausbau der Westautobahn – muß nun endlich angegangen werden”, stellt der Amstettner SP-Landtagsabgeordnete Eduard Keusch heute fest. Dabei muß auf eine Rücknahme des "Sparvarianten-Ausbaus” ohne Pannenstreifen bestanden werden – denn ohne Pannenstreifen stehen Menschenleben auf dem Spiel. "Der tragische Unfall auf der A1, wo ein Beamter der
Autobahngendarmerie im Einsatz von einem Pkw angefahren und
schwerst verletzt wurde, könnte sich jederzeit wiederholen. Auch der schwere Verkehrsunfall mit vier Toten auf der Allander-Autobahn, wo ein wegen einer Autopanne anhaltender Pkw auf einem Autobahnteilstück ohne Pannenstreifen von einem Lkw praktisch "niedergewalzt” wurde, zeigt die Gefahren und Risiken einer "Sparautobahn” auf. Sparen am falschen Platz rächt sich”, so Keusch weiter.****

"Fachleute und Autofahrerklubs, Berufsverkehr, Pendler und Lkw-Fahrer sind sich dieser Gefahren bewußt und drängen berechtigt auf einen vollwertigen Ausbau. Wir dürfen nicht mehr länger zuwarten – denn angesichts des täglichen Verkehrschaos mit Staus und Unfällen ist wirklich Eile geboten”, so Keusch weiter. Eine niederösterreichische Verkehrspolitik darf sich nicht in der Erstellung eines Verkehrskonzeptes erschöpfen, die Entwicklung, aber auch die Planungen müssen immer wieder den Realitäten angepaßt werden. "Niederösterreich muß endlich eine starke Stimme im Bund erheben und seine wichtigsten Forderungen – wie der dreispurige Vollausbau der Westautobahn – durchsetzen”, so Keusch abschließend.
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