LR Bauer: Neue Donaubrücke Korneuburg/Klosterneuburg - Zusammenführen, was zusammen gehört

Schaffung eines gemeinsamen Wirtschafts- und Siedlungsraumes

St. Pölten, (SPI) - "Die gemeinsame Initiative der Städte Klosterneuburg und Korneuburg zur Errichtung einer neuen, städteverbindenden Donaubrücke ist sehr zu begrüßen. Vor nicht weniger als 700 Jahren, im Jahre 1298, erhielt die Stadt Klosterneuburg aufgrund der Städtetrennung von Neuburg in die Städte Klosterneuburg und Korneuburg ein neues Stadtrecht. Die Trennung war aber keine vollständige, denn beide Städte entwickelten sich historisch, gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich zu einer zusammenhängenden Siedlungs- und Wirtschaftsregion mit mehr als 50.000 Einwohnern", stellt der Weinviertler SP-Politiker, Landesrat Dr. Hannes Bauer, heute fest.****

"Manche Ideen sind zwar nicht neu, aber sie bedingen zur Verwirklichung eine gewisse "geschichtliche Dimension". Dazu gehört zweifellos die Errichtung einer Donaubrücke zwischen Korneuburg und Klosterneuburg. Gerade das Anschwellen der Verkehrsströme im Umweg um Wien hat die Engpässe bei den Donauquerungen spürbar verschärft. Weiters brachte die Ausweitung der Siedlungsstrukturen in und rund um die beiden Städte Korneuburg und Klosterneuburg auch eine Zunahme des "bilateralen" Verkehrs, eine Zunahme der zwischenstädtischen Wirtschaftsbeziehungen und ein Zusammenwachsen der kulturellen und gesellschaftlichen Strukturen. Nicht erst in den letzten Jahren wurden daher von den verantwortlichen Kommunalpolitikern die städteübergreifenden Anstrengungen für eine bessere Koordination und gemeinsame kommunale Projekte verstärkt. Diese positive Entwicklung muß fortgesetzt werden", so Bauer weiter.

Die NÖ Sozialdemokraten haben es sich zum Ziel gesetzt, sich gemeinsam mit den Kommunalpolitikern vor Ort dem Vorhaben der Verwirklichung einer neuen Donaubrücke Korneuburg/Klosterneuburg anzunehmen. Ideen brauchen Initiativen - und fundierte Planungen. Deshalb ist auch Landesverkehrsreferent Erwin Pröll gefordert, seine Zuständigkeit wahrzunehmen und die Planungen für eine neue Donaubrücke voranzutreiben. Eine neue Donaubrücke ist ein wichtiges Anliegen zweier Bezirke, ein wichtiges Anliegen zweier Städte und ein besonderer Wunsch der Menschen diesseits und jenseits der Donau. "Wir haben eine einmalige Gelegenheit, etwas zusammenzuführen, was zusammen gehört", so Landesrat Bauer abschließend.
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