Hostasch: Pensionsanpassung von 1,5 Prozent sichert Kaufkraft-

Einmalzahlung berücksichtigt soziale Bedürfnisse

Wien, 24. November 1998 (BMAGS).- "Die Pensionen und Renten
werden entsprechend der Empfehlung des Beirates für die Renten- und Pensionsanpassung mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1999 um 1,5 Prozent erhöht", sagte Sozialministerin Lore Hostasch zum Abschluss der Verhandlungen mit den Vertretern der Pensionistenorganisationen. Darüber hinaus sollen im Jahr 1999 600 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt werden, die in Form von "Einmalzahlungen" an die Bezieher von Pensionen nach den Sozialversicherungsgesetzen zur Auszahlung gebracht werden. "Mit diesem Abschluss, der wesentlich über der Inflationsrate liegt, ist es gelungen, die Kaufkraft für unsere Pensionsbezieher zu stärken. Gleichzeitig tragen wir den sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen von niedrigeren Pensionen Rechnung", erläuterte Hostasch die Vereinbarung.

Die Experten des Ministeriums haben gemeinsam mit Vertretern
der Pensionistenverbände ein Modell entwickelt, nach dem die 600 Millionen Schilling, die zusätzlich zur 1,5 prozentigen Erhöhung zur Verfügung stehen, den Beziehern von niedrigen Pensionen zugute kommen. Ausgleichszulagenbezieher erhalten im Jänner 1999 eine "zusätzliche Ausgleichszulage" in der Höhe von 900 Schilling für Verheiratete bwz. 600 Schilling für Alleinstehende. Diese Leistung wird rund 251.000 Personen zugute kommen.

Zum anderen sollen alle Pensionsbezieher zu der für Juni 1999 auszuzahlenden Pension eine "besondere Pensionszulage" in der Höhe von 3,5 Prozent des monatlichen Gesamtpensionseinkommens -
limitiert mit 300 Schilling - erhalten. Die Ausgleichszulagenbezieher sollen zur Pension für Juni 1999 jedenfalls 300 Schilling erhalten.

Der Gesamtaufwand für die Pensionsanpassung 1999 wird sich auf
4,8 Milliarden Schilling belaufen, wobei 4,2 Milliarden Schilling auf die 1,5 prozentige Anpassung und 600 Millionen Schilling auf
die Zusatzleistungen entfallen.

(schluss)
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