Neue Brücke zwischen Korneuburg und Klosterneuburg gefordert

Vor allem Pendler würden Donauübergang dringend brauchen

St.Pölten (NLK) - "Egal, wo die Brücke kommt. Mir ist nur wichtig, daß sie zwischen Klosterneuburg und Korneuburg kommt." Das meinte heute Wolfgang Peterl, der Bürgermeister von Korneuburg, zu einem Übergang der Donau zwischen seinem Stadtgebiet und jenem von Klosterneuburg. Beide Gemeinden, konkret Landtagsabgeordneter Mag. Wolfgang Motz, Bürgermeister Wolfgang Peterl und von Klosterneuburg die Stadtpolitiker Vizebürgermeister Dipl.Ing. Peter Hofbauer und Verkehrsstadttrat Fritz Preisl, unternahmen heute nachmittags einen neuerlichen Vorstoß für eine Donaubrücke. Dabei sei es gleichgültig, ob die Ausfahrt in Klosterneuburg eher in Richtung Industriegebiet erfolge, wie das in der Nachbarstadt gefordert werden würde. Die neue Donaubrücke würde jedenfalls einen Wirtschaftsraum in Nordwesten Wiens schaffen, der insgesamt 60.000 Einwohner habe, also mehr als die Landeshauptstadt. Eine Diskussion habe es immer wieder gegeben, jetzt müsse sie "vertieft und verstärkt" werden. Ein Startschuß müsse gesetzt werden.

Die wachsende Notwendigkeit, zwischen Korneuburg und Klosterneuburg einen neuen Donauübergang zu errichten, ist in Wirklichkeit schon historisch. Ursprünglich war "Neuburg" eine Stadt, bis sie - in Klosterneuburg und Korneuburg - vom Donaustrom getrennt wurde. Dort befand sich ursprünglich eine Furt. Die Regulierung und die Kraftwerksbauten besiegelten die Trennung dann aber auch "natürlich". Das Anschwellen der Verkehrsströme durch die Ostöffnung hat die Engpässe bei den Donauquerungen in den letzten Jahren jedoch spürbar verschärft. Besonders viele Pendler aus dem Bezirk Korneuburg verlieren täglich wertvolle Zeit auf der und rund um die Wiener Nordbrücke. Auch die wachsenden Siedlungen rund um die beiden Städte brachte eine Zunahme des "bilateralen" Verkehrs.

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