VP-PFEIFFER: Sind alle freiheitlichen Mandatare Millionenbetrüger?

Freiheitliche Forderung nach Drogentests ist zutiefst lächerlich

Wien (ÖVP-Klub) Als "völligen Unfug" bezeichnete heute der Drogensprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Gerhard PFEIFFER, die Forderung der Freiheitlichen nach verpflichtenden Drogentests
für alle Lehrer. "Man kann doch nicht von einem schwarzen Schaf
auf alle anderen schließen und so einen ganzen Berufsstand in Mißkredit bringen", empörte sich PFEIFFER.****

Die freiheitliche Logik sei - nicht nur in dieser Frage - nicht nachvollziehbar, eher primitiv und folge dem Prinzip der Sippenhaftung. Die freiheitliche Argumentation in diesem Fall:
Ein Lehrer hat sich eines Vergehens schuldig gemacht, daher
stehen automatisch alle anderen Lehrer auch im Verdacht. "Wenn
man dieser Logik folgen will, dann würden alle freiheitlichen Mandatare in diesem Land im Verdacht stehen in Rosenstingl’scher Manier Millionen an Steuergeldern veruntreut zu haben", so der ÖVP-Politiker. Eine Wirtschafts- und Steuerprüfung für alle F-Mandatare sei - laut F-Logik - daher eigentlich die
naheliegendste Konsequenz.

"Wir von der Volkspartei glauben weder das eine noch das andere
und werden dieser skurrilen freiheitlichen Logik natürlich nicht folgen", stellte PFEIFFER klar. "Wir wehren uns gegen den freiheitlichen totalen Überwachungsstaat genauso, wie wir uns
gegen ähnliche Unsinnigkeiten, wie verpflichtende Schwangerschaftstests für Einstellungsgespräche, Zwangspsychatrierungen oder Gentests in Richtung "lebensunwertes Leben" wehren würden. PFEIFFER wies die Diskreditierung
tausender anständiger und unbescholtener Lehrer aus schärfste zurück und meinte: "Hier wird versucht einen ganzen zum
Sündenbock für alles Übel in diesem Land zu machen. Zuerst bezweifelt man ihre Integrität, dann beschwert man sich über die Kosten, die sie verursachen und nun will man ihnen auch noch pauschal die Schuld an der Drogenproblematik zuschieben. Ich
frage mich, was wohl als nächstes kommt."

Eines sei jedenfalls klar, so PFEIFFER: "Die Drogenprobleme
dieser Stadt und dieses Landes können nicht durch billigen Populismus und die pauschale Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe gelöst werden." Diese Angelegenheit sei zu wichtig,
um sie mit medial wirksamen Parolen zu behandeln. Die Wiener Koalition werde auch hier ihrem bewährten Motto "Konstruktives Arbeiten, statt sinnlosem Populismus" treu bleiben, erklärte der ÖVP-Drogensprecher und fügte abschließend hinzu: "Die Freigabe von Cannabis, wie es die Grünen, Liberalen und Linkslinken gerne hätten ist mit Sicherheit auch keine für die ÖVP - im übrigen auch nicht für die WHO (Weltgesundheitsorganisation)-
akzeptable Variante." Auch die WHO führt Cannabis nach wie vor
auf ihrer Liste eindeutig als "Suchtgift" an****

(schluß)

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