Termin/Einladung: Verleihung der Pharmig-Preise morgen, Mittwoch, in Wien

Wien(OTS) - Morgen, Mittwoch, 25.11., verleiht die Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, ab 19 Uhr im Vienna
Hilton Hotel ihre Pharmig-Preise 1998 in den Kategorien Gesundheitsjournalismus, Gesundheitsförderung, Soziales Engagement und Gesundheitsökonomie. Die Pharmig-Preise sind mit jeweils ATS 50.000,- dotiert. Die Preisträger kommen aus Wien, aus Innsbruck und aus Hannover/Deutschland.
Den Ehrenschutz zu dieser Veranstaltung hat Bundesministerin Lore Hostasch übernommen, die auch das Eröffnungsreferat halten wird.

Als Preisträger werden in den einzelnen Kategorien geehrt:

Gesundheitsjournalismus:
Gabriele Kuhn und Reno Barth, beide von der Tageszeitung Kurier, für ihre der Jurymeinung zufolge umfassende und seriös-kritische Gesundheitsberichterstattung. Gabriele Kuhn ist Redakteurin der Wochenendbeilage "Freizeit", Reno Barth betreut das Ressort Leben tagesaktuell. - Der Preis wird zu gleichen Teilen vergeben.

Gesundheitsökonomie:
Univ. Prof. Dr. Christian Dittrich, Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für angewandte Krebsforschung und Mag. Peter Soswinski von der Burgenländischen Krankenanstalten-GmbH. für ein von ihnen angestrebtes und gesundheitsökonomisch überprüftes Projekt für eine effiziente Hausbehandlung von Krebspatienten, das derzeit
aber zumindest in Wien noch an bürokratischen Hürden scheitert, obwohl dabei die Einsparungspotentiale für das Gesundheitswesen im Gegensatz zu einer Therapie der PatientInnen im Krankenhaus auf
der Hand liegen;

sowie

Univ. Prof. Dr. J. Matthias Graf von der Schulenburg von der Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung, Hannover. Schulenburg gilt als der
Doyen der Gesundheitsökonomie im deutschen Sprachraum und wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Weiters

Dr. Wolfgang Greiner, Hannover. Der junge Gesundheitsökonom und Schüler Schulenburgs hinterfragte in seiner Dissertation die derzeit gültigen Standards der gesundheitsökonomischen Berechnungen anhand des Beispiels der Transplantationsmedizin. Greiner belegt zwar die Gültigkeit der gesundheitsökonomischen Praxis für diesen Bereich, kommt aber dennoch zum Schluß, daß es notwendig sein wird, weitere Standards für eine ausgewogene Bewertung in gesundheitsökonomischer Hinsicht zu entwickeln.

Das Preisgeld für den Pharmig-Preis für Gesundheitsökonomie wurde aufgestockt; für jedes ausgezeichnete Projekt werden ATS 25.000,-- vergeben.

Soziales Engagement:
Mit dem Pharmig-Preis für Soziales Engagement wird das Martha-Frühwirth-Zentrum für Medizinische Selbsthilfegruppen in Wien geehrt. Damit will die Pharmig einerseits das Lebenswerk der Gründerin dieses Selbsthilfezentrums, Martha Frühwirth (verstorben 1997) auszeichnen, andererseits das beständige Bemühen dieses Selbsthilfezentrums, das 26 Gruppen unter seinem Dach beherbergt, Ort der Begegnung für Betroffene und deren Angehörige zu sein, würdigen. – Für das Martha Frühwirth-Zentrum wird die Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Susanne Fang-Kircher, den Preis
entgegennehmen.

Gesundheitsförderung:
Für eine verbesserte Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten bzw. medizinischem Fachpersonal setzten sich schon während ihrer Studienzeit die Psychologin Mag. Birgit Mumelter und der Mediziner Dr. Alexander Ober ein und gründeten im Rahmen der Universität Innsbruck eine "Studentische Anamnesegruppe" mit dem Ziel, die "Sprachlosigkeit" im Medizinbetrieb zu verbessern. Nach anfänglichen Widerständen und Schwierigkeiten ist das Projekt heute ein anerkanntes und unumstrittenes Modell, wie Studenten selbst positive Akzente in Sachen Kommunikation im Medizinbetrieb setzen können.

+++/rm

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Pharmig-Pressestelle
Ruth Mayrhofer, Rosemarie Rist, Mag. Edith Trummer
Tel. +43/1/523 29 56
e-mail: pharmig-rist@apanet.at

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