Textilreiniger entfernen radioaktiven Staub aus der Kleidung

Nach chemischem Putzen ist keine Abweichung von der natürlichen Hintergrundstrahlung mehr feststellbar

Wien (Pwk) - Die jüngsten Meldungen über Freisetzungen von radioaktivem Staub durch Atomkraftwerke in Deutschland rückt auch in Österreich die Sicherheit von grenznahen AKW's in den Mittelpunkt der Diskussion. Dabei können die heimischen Textilreiniger mit einer guten Nachricht aufwarten: Wer seine Kleidung in die Putzerei bringt, kann sicher sein, daß sie nicht nur sauber und hygienisch gereinigt, sondern auch von Ablagerungen radioaktiven Staubs befreit wird. Anschließend wird der Destillationsschlamm mit dem radioaktiven Staub als Sondermüll fachmännisch entsorgt. ****

"Die Textilreinigung bietet dem Verbraucher sowohl präventiv als auch nach einem möglichen AKW-Vorfall im Umfeld Östereichs die Möglichkeit der Dekotamination seiner Bekleidung. Damit leisten Österreichs Textilreiniger einen wichtigen Beitrag zu schadstoffeier, gesunder Bekleidung", meint Bundesinnungsmeister Michael Knausz.

Festgestellt wurde dieser Zusatznutzen bereits 1986 vom Forschungsinstitut Seibersdorf. Im Zuge der Tschernobyl-Katastrophe haben Strahlenmessungen bei chemischen Putzereien in Wien und Niederösterreich ergeben, daß bei gereinigter Kleidung keine Abweichung von der natürlichen Hintergrundstrahlung mehr festgestellt werden kann. Bestätigt wurden diese Ergebnisse auch durch Messungen der Landesfeuerwehr-Kommandos von Kärnten, Tirol und dem Burgenland. (Schluß) MH

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