Apothekerkammer schlägt Verbesserung des Kinder-Impfprogrammes vor

Wie die verfügbaren Geldmittel zielgerichteter eingesetzt und jetzt entstehende Verluste vermieden werden können

Wien (OTS) - Die Österreichische Bundesregierung, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger und die Länder stellten heuer mit dem Impfkonzept 1998 über hundert Millionen Schilling für Gratis-Kinderimpfungen zur Verfügung. Leider gibt es in der Organisation einige Schwachstellen.

* Nicht bedarfsgerechte Verteilung der Impfstoffe.

* Es fehlt die Möglichkeit, die Verteilung der Impfstoffe zu korrigieren, um ein Ablaufen zu verhindern.

* Das Ablaufen der Impfstoffe verursacht unnötige Kosten.

* Die Dokumentation und Statistik ist mangelhaft.

So wird das Ziel, mit den vorhandenen Geldmitteln eine möglichst hohe Durchimpfungsrate zu erzielen, nicht erreicht und Steuergeld wird vergeudet. Deshalb schlägt die Österreichische Apothekerkammer eine Adaptierung der Impfkonzepte, nämlich die "Kinderprophylaxe 1999", vor.

Dieses Impfkonzept stellt die Österreichische Apothekerkammer im Rahmen eines Pressegespräches vor, zu dem wir die Vertreter der Medien einladen. Ebenso berichten Apotheker aus der täglichen Praxis über Probleme mit den derzeitigen Impfkonzepten, über Probleme bei der Beschaffung von Impfstoffen bzw. bei der Verteilung.

Termin: 2. Dezember 1998, 10 Uhr

Ort: Österr. Apothekerkammer, Wien 9., Spitalgasse 31,
großes Sitzungszimmer im Mezzanin

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat ÖAK,
Tel.: 01/404 14/600

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | APO/OTS