ÖVP-FUCHS: Erneuerungswelle im Wiener Wohnbau muß weitergehen

Stadterneuerung hat erste Priorität in der Wiener Koalition

Wien (ÖVP-Klub) Als "Beginn einer Erneuerungsoffensive in der Stadterneuerung" bezeichnete ÖVP-Wohnbausprecher, LAbg. Georg FUCHS, das Budget der Geschäftsgruppe "Wohnbau", das heute im Wiener Gemeinderat diskutiert wurde. " Wir müssen dafür sorgen, daß in Zukunft Eigentum auch für Jungfamilien und Klein- und Mittelverdiener leistbar wird", so FUCHS.***

Voraussetzung dafür seien bundes- und landesgesetzliche Rahmenbedingungen, die dazu führen müßten, daß auch private Investoren wieder gerne in den Wohnbau investieren. "Bund und
Land müssen hier der Motor sein, der die Bedingungen schafft,
daß sich der "Kunde Investor" tatsächlich als König und nicht
als Bittsteller fühlt", forderte FUCHS.

Mehr als alle anderen Bundesländer brauche Wien eine durchdachte Lösung beim Investitionsfreibetrag. FUCHS sah keinen Grund kurzfristige Investitionen - wie beispielsweise Maschinen - zu fördern, während langfristige Anlageformen- wie etwa Häuser -
zum Teil diskriminiert würden. FUCHS führte aus, daß eine Leerstandssanierung derzeit nahezu bestraft werde, da es hier
nur eine Abschreibmöglichkeit von 67 (!) Jahren gebe. "Wir
müssen hier - auch wenn es zum Teil gegen den Willen des Herrn Finanzministers geht - dafür sorgen, daß auch auf Landesebene
die Wohnbaupolitik den neuen Gegebenheiten angepaßt wird", erklärte der ÖVP-Wohnbausprecher. Die Stadt könne zwar nicht jedes konkrete Wohnproblem in dieser Stadt lösen, sie könne und müsse aber dafür sorgen, daß die Rahmenbedingungen stimmen.

FUCHS gab auch eine der Hauptstoßrichtungen für die nächsten Jahre vor: "Die Sanierung der Plattenbauten der 60er und 70er
Jahre und deren energetische Nachrüstung ist eine höchst
wichtige und dringliche Angelegenheit." Bei Fassadensanierungen, Wärmedämmungsmaßnahmen, Erneuerung der Fenster, etc. dürfe es künftig keinen Unterschied zwischen Wohnungen der Kategorien A,
B, C oder D geben. Die Anhebung des Wohnstandards sei natürlich auch weiterhin ein Ziel, der Aspekt der Sanierung anderer
Kategorien müsse aber trotzdem verstärkt beachtet werden.

Zuversichtlich zeigte sich FUCHS, was die Verwendung der neuen "Superförderung" für den Neubau betrifft: "Ich bin davon überzeugt, daß es uns damit gelingen wird den Neubau wieder anzukurbeln und damit auch der Bauwirtschaft und dem
Baunebengewerbe zu helfen." Die Koalition werde alles tun, um
die politisch vorgegebene Neubauquote auch tatsächlich
realisieren zu können, meinte FUCHS abschließend.****

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