Didier-Werke AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Umsatz und Ertrag des Didier-Konzerns in 1-9/1998 gegenüber dem Vergleichs- zeitraum des Vorjahres gesteigert, aber Umsatz- und Ergebnisrückgang im III. Quartal.

Aufgrund des guten Geschäftsverlaufes im ersten Halbjahr 1998 weist Didier für die ersten neun Monate des Jahres deutliche Umsatz-und Ertragszuwächse aus. Jedoch konnte sich Didier im dritten Quartal des laufenden Jahres den Aus- wirkungen der immer zahlreicher werdenden regionalen Krisen nicht mehr entziehen. So sieht sich Didier neben den Problemen in Asien/Pazifik mit der überraschend schweren Finanzkrise in den GUS-Staaten konfrontiert.

Trotzdem stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 1998 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 21% auf DEM 1.293 Mio. Von dieser Umsatzsteigerung entfielen über 60 % auf eine Veränderung des Konsolidierungskreises. Wie bereits zum Halbjahr berichtet, hat die Didier-Werke AG im August 1998 die Gefro GmbH und ihre wichtigen industriellen Beteiligungen Veitsch-Radex, Urmitz GmbH MAERZ-Gautschi GmbH und W. Brinkmann GmbH von Veitsch-Radex AG gekauft. Der Geschäftsbereich Feuerfest erhöhte den Umsatz um 21% auf DEM 1.145 Mio. Der Geschäftsbereichsumsatz Anlagentechnik stieg um 24% auf DEM 148 Mio. Insgesamt verdreifachte der Didier-Konzern in den ersten neun Monaten 1998 sein EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) auf DEM 37 Mio., nach DEM 12 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der ROS des Konzerns lag somit bei 2,9 % (1-9/1997:1,1%). Der Periodenüberschuß der ersten drei Quartale 1998 betrug DEM 21 Mio., gegenüber DEM 4 Mio. in 1-9/97. Das Konzernergebnis war mit DEM 18 Mio. deutlich positiv, nachdem Didier in 1-9/97 nur ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen konnte. Der Ergebnis-Cash Flow 1-9/1998 wurde im Vergleich zum Vorjahr um 49% auf DEM 43 Mio. gesteigert. Der Operative Cash Flow 1-9/1998 lag mit DEM 66 Mio. deutlich über dem Vergleichswert 1997.

Das zweite Halbjahr gestaltet sich wesentlich schwieriger als die erste Jahres- hälfte. Die zur Jahresmitte geäußerten Befürchtungen werden von der Realität leider sogar übertroffen. Der Didier-Konzern kann sich den Auswirkungen der immer zahlreicher werdenden regionalen Krisen nicht mehr entziehen. Trotzdem wird Didier aus heutiger Sicht im Gesamtjahr 1998 eine Ergebnisverbesserung gegenüber 1997 ausweisen.

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