Votruba: Integration behinderter Kinder in den Hauptschulen

Einigung über Beseitigung bürokratischer Hürden

St. Pölten, (SPI) - "Die derzeitigen Regelungen im NÖ-Pflichtschulgesetz stellen eher eine Integrationsbarriere denn eine Unterstützung dar - so muß erst ab einer Anzahl von 5 behinderten Kindern integriert werden, sind weniger Interessenten vorhanden, bedarf es einer Zustimmung des Elternforums. In einer heutigen Gesprächsrunde zwischen ÖVP und SPÖ konnten nun beide bürokratische Hürden - die Mindestanzahl von 5 Kindern sowie die Zustimmung des Elternforums - beseitigt werden. Mit der geplanten Novelle ist es nunmehr im Interesse der behinderten Kinder und der Eltern möglich, je nach vorhandenem Bedarf zu integrieren, also auch eine Einzelintegration oder eine von zwei, drei oder vier Kindern zu veranlassen", freut sich SP-Landesrätin Traude Votruba über den Erfolg ihrer Initiative. Die entsprechende Novelle des NÖ-Pflichtschulgesetzs wird in den kommenden Wochen in Begutachtung gehen.****

"Die zukünftigen Chancen der behinderten Kinder sind untrennbar mit ihren schulischen Möglichkeiten verbunden und sind nun nicht mehr von der ohnehin selbstverständlichen "Großzügigkeit" oder "Gnade" der jeweiligen Elternforen abhängig. Mit der heute erzielten Einigung über die Integration behinderter Kinder in Hauptschulen sind wir in dem gesellschaftspolitischen Vorhaben einer umfassenden Integration behinderter Mitmenschen einen Schritt weitergekommen", so Landesrätin Votruba abschließend.
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