NÖ Klärschlammkonzept:

Positives Ergebnis aus vier Pilotgemeinden

St.Pölten (NLK) - Unter dem Motto "Qualität, die sich auszahlt" wurde am Freitag in St.Pölten die Pilotphase 2 des "NÖ Klärschlammprojektes" präsentiert. Die Ergebnisse aus den vier Pilotgemeinden Grafenwörth, Amstetten, Gresten und Mödling fielen ausgesprochen positiv aus. Sie zeigen, daß bereits effektive Methoden erarbeitet wurden, um Schadstoffquellen aufzudecken, daß es gelungen ist, durch eine umfassende Informations- und Aufklärungsarbeit die Schadstoffe im Klärschlamm stark zu reduzieren und daß sicher nicht zuletzt aus diesem Grund die Nachfrage von Landwirten, die Klärschlämme als landwirtschaftlichen Dünger einsetzen wollen, stark gestiegen ist.

Die neue umweltgerechte Form der Verwertung von qualitativ hochwertigen Klärschlämmen kostet nicht mehr als die derzeit oft zu Dumpingpreisen angebotene Deponierung. Es wird aber nur noch bis 2004 möglich sein, Klärschlamm zu deponieren. Dann steht möglicherweise die Verbrennung als Alternative zur Verfügung, die Kosten dafür werden jedoch deutlich höher sein als jene bei der qualitativ gesicherten Kreislaufführung und Wiederverwertung.

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