Sicher durch die Winterlandschaft: KfV-Tips zum Thema Schneeketten Vorwoche: 16 Verkehrstote auf Österreichs Straßen

Wien (OTS) - Nun ist es auch im Osten Österreichs soweit: Schnee und Eis auf den Straßen sorgen für unfreiwillige Rutschpartien - vor allem bei jenen Fahrern, die sorglos mit Sommerreifen und Bleifuß unterwegs sind. Das Geheimrezept gegen Blechsalat und Blessuren:
wintertaugliches Fahrzeug und angepaßte Fahrweise - Fuß vom Gas und Abstand halten! Wenn jedoch auch beim vernünftigsten Fahrstil die besten Winterreifen überfordert sind, heißt es: Ketten anlegen! Warum, wann und wie Schneeketten verwendet werden sollen, erklären die folgenden Tips der KfV-Experten für Fahrausbildung und Kfz-Technik:

- Im Winter immer mit dabei: Auch bei der Verwendung von Winterreifen ist das Mitführen von Schneeketten bei möglicher Schneelage empfehlenswert.

- Wo wird montiert? Ketten müssen auf der Antriebsachse montiert werden, bei vierradgetriebenen Fahrzeugen auf der Achse, die der Hersteller des Fahrzeuges empfiehlt.

- Wann wird montiert? Schneeketten müssen montiert werden, wenn es für bestimmte Strecken vorgeschrieben ist, und dürfen nur bei durchgehender Schneefahrbahn angelegt werden – sonst Schäden im Straßenbelag.

- Auch mit Schneeketten, abgesehen von den produktbezogenen Höchstgeschwindigkeiten - meist 50 km/h -, Geschwindigkeit sehr vorsichtig wählen. Besonders vorderradgetriebene Fahrzeuge neigen beim Bremsen und Gas-Wegnehmen aufgrund der unterschiedlichen "Griffigkeit" zwischen den beiden Achsen dazu, zu schleudern (Ausbrechen des Fahrzeughecks).

- Im Gebirge Schneeketten nicht erst anlegen, wenn man schon 'hängengeblieben' ist, sondern rechtzeitig und an einer geschützten Stelle.

- Schnee- oder Eisfahrbahnen mit Steigung oder Gefälle über 10% keinesfalls ohne Schneeketten befahren, auch nicht mit ABS-gebremsten oder vierradgetriebenen Fahrzeugen.

Die Unfallbilanz der Vorwoche: 16 Getötete, 3 davon nicht angegurtet

In der Woche vom 16. bis 22.11.1998 starben 16 Menschen auf Österreichs Straßen: 11 Pkw-Insassen (davon 7 Lenker), 2 Lkw-Insassen (davon 1 Lenker), 2 Fußgänger und 1 Traktor-Lenker. In 6 Fällen war nichtangepaßte Geschwindigkeit die Unfallursache. Alkoholisierung war bei einem Unfall Mitursache, 3 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Rückfragen & Kontakt:

KfV / Abt.f.Öffentlichkeitsarbeit / Mag.
Eveline Wögerbauer / Tel.: 01/71770-161 DW e-Mail:
oeffentlichkeitsarbeit@kfv.or.at Internet: http://www.kfv.or.at
Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM für Inneres (OTS0062)
unter http://www.bmi.gv.at

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KFV/OTS