Rupp: Aktion Fairness ist ein wichtiges SPÖ-Anliegen

Gleiche Rechte für Arbeiter und Angestellten

St. Pölten, (SPI) - "Die Angleichung der Rechte für Arbeiter und Angestellte stellt einen wesentlichen Schritt zur sozialen Gerechtigkeit dar. Gleiche Rechte für Arbeiter und Angestellte
ist ein wichtiges sozialdemokratisches Anliegen, und es ist sehr erfreulich, daß sich bei der Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes "market" 86 Prozent der Bevölkerung für die 'Aktion Fairness' ausgesprochen haben. Jetzt muß mit
aller Kraft an der Umsetzung dieser wichtigen Forderungen
gearbeitet werden", stellt SP-Landtagsabgeordneter Anton Rupp
heute fest.****

Gemeinsam mit den Interessenvertretungen der unselbständig Erwerbstätigen geht es nun darum, das Anliegen weiter zu instrumentalisieren und die Bevölkerung über die Umsetzung zu informieren. Das Ergebnis der Umfrage ist jedenfalls auch ein deutliches Signal an die ÖVP-Spitze, da sich immerhin 88 Prozent der ÖVP-Anhänger für gleiche arbeitsrechtliche Bedingungen für Arbeiter und Angestellte aussprechen. An der ÖVP liege es nun,
sich einem modernen Arbeitsrecht, das den Weg ins 21.
Jahrhundert zeigt, nicht mehr in den Weg zu stellen.

"In diesem Zusammenhang muß die Haltung der ÖVP in Sachen Karrierechancen für Vertragsbedienstete im Öffentlichen Dienst
auf das Schärfste zurückgewiesen werden. Die Haltung der Volkspartei, Vertragsbediensteten ausschließlich aufgrund ihres arbeitsrechtlichen Status das Aufrücken in bestimmte Führungspositionen zu verweigern, ist nicht zu rechtfertigen.
"Mit welchem Recht nimmt sich die Volkspartei heraus, derart Menschen zu diskriminieren? Auch für eine Karriere im
Öffentlichen Dienst müssen noch immer Können, Einsatz,
Engagement und Wissen die ausschlaggebenden Kriterien sein”, so Rupp abschließend.
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