HAGEN Batterie AG : Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Bericht zum Abschluß des Geschäftsjahres 1997/1998

Geschäftsentwicklung April 1997 bis März 1998

Die Umsatzerlöse der HAGEN Batterie AG belaufen sich im Geschäftsjahr 1997/1998 auf 153,9 Mio. DM gegenüber 187 Mio. DM im vorausgehenden Geschäftsjahr. Damit beträgt der Umsatzrückgang 17,7 %. Die Vorperiode enthält noch Umsätze mit Starterbatterien, die im Berichtszeitraum wegen der Veräußerung dieses Unternehmensbereiches an die EXIDE Automotive Batterie GmbH nicht mehr angefallen sind. Berücksichtigt man dies, beträgt der Rückgang im vergleichbaren Geschäft mit Industriebatterien nur 8 %. Der Rückgang ist ausschließlich bedingt durch Umsatzverlagerungen auf deutsche und europäische Schwesterfirmen.

Dieses vorausgeschickt ist die Entwicklung in den einzelnen Sparten etwas unterschiedlich verlaufen: Während sich das Geschäft mit FahrzeugAntriebsbatterien aufgrund einer recht freundlichen Mengenentwicklung im Markt positiv entwickelte, verlief das Geschäft mit ortsfesten Batterien deutlich verhaltener. Beiden Sparten gemeinsam ist jedoch, daß sich der scharfe Verdrängungswettbewerb über den Preis fortsetzte. Der erzielte Umsatz bei Schiffsantriebsbatterien lag nur leicht unter dem des Vorjahres.

Bei einem Auslandsumsatz in Höhe von 34 Mio. DM (Vorjahr: 35,5 Mio. DM) stieg die Exportquote wegen des insgesamt geringeren Umsatzes auf 22 % nach 19 % in der Vorperiode. Ursache für den sinkenden Export ist die fortschreitende Integration in den internationalen EXIDEKonzern mit zunehmender Arbeitsteilung in den zugehörigen Unternehmen.

Die HAGEN Batterie AG investierte im Berichtszeitraum 0,5 Mio. DM (Vorjahr: 1,5 Mio. DM). Die planmäßigen Abschreibungen belaufen sich auf 2,3 Mio. DM (Vorjahr: 4,4 Mio. DM). Hinzu kommen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 4,3 Mio. DM (Vorjahr: 4,3 Mio. DM), die im wesentlichen durch die noch laufenden Restrukturierungsmaßnahmen bedingt sind.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Berichtszeitraum mit 334 Mitarbeitern um 28 % unter dem Wert des Vorjahres.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 8,1 % vom Umsatz im Vergleich zu 3,6 % im Vorjahr; es darf damit zu Recht als durchaus erfreulich angesehen werden.

Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von

12,9 Mio. DM (Vorjahr: +20,4 Mio. DM) wird

im wesentlichen bestimmt durch im Januar und

Februar dieses Jahres beschlossene weitere

Restrukturierungsmaßnahmen zur Verlagerung

der Restproduktion und der

Logistikaktivitäten in deutsche

Schwestergesellschaften.

Ende der Mitteilung

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