HÖGER : KAMPF UM JEDEN ARBEITSPLATZ ZENTRALE AUFGABE

Landesparteitag der SPÖ-NÖ in St.Pölten / Höger zieht Bilanz 2

St.Pölten (SPI) Niederösterreich ist mit 520.000 Beschäftigten längst zu einer Heimat der arbeitenden Menschen geworden und verfügt über den höchsten Beschäftigungsstand seiner Geschichte. Die Arbeit ist die Grundlage unseres Wohlstandes und der sozialen Sicherheit – und damit des inneren Friedens unserer Heimat. Kampf um jeden Arbeitsplatz heißt sowohl die Schaffung neuer, moderner Beschäftigung, als auch die Absicherung bestehender Betriebe – denn wo einmal zugesperrt wird, wird nicht wieder aufgesperrt. Diesem Einsatz ist es zu verdanken, daß wir gemeinsam mit AK, ÖGB und AMS sowie den Förderstellen des Bundes 7.000 Arbeitsplätze direkt gerettet und damit inklusive der Zulieferbetrieben insgesamt 12.000 Menschen die Beschäftigung erhalten haben - in Bereichen, wo andere längst lakonisch zugesperrt hätten, unterstrich Landeshauptmannstv. Ernst Höger in seinem Referat beim Landesparteitag der SPÖ-NÖ in St.Pölten. "Von den 2.400 Industriearbeitsplätzen im Triestingtal gibt es 1.400 nur mehr Dank unseres Einsatzes und auch die hervorragende Entwicklung der Semperit beweist die Richtigkeit dieses Weges", erinnerte Höger.

Weitere Beispiele sind die Schmid-Schauben in Hainfeld, die VOEST Traisen, die Glanzstoff in St.Pölten, die Ergee in Schrems, die Aichelin in Mödling, die Gießerei Möllersdorf, die Hirtenberger AG, die Berndorf AG und die IDL-Schmiede, die Polytechnik in Weissenbach, die Zuckerfabrik in Hohenau und viele mehr. "Wir waren uns auch bewußt, daß wir diesen Kampf nicht immer gewinnen werden, wie die ÖSPAG in Wilhelmsburg auf traurige Weise gezeigt hat. Aber wer nicht kämpft hat schon verloren und die Sozialdemokratie steht unverrückbar an der Seite der Arbeitnehmer", stellte der Landeshauptmannstv. klar. Es genügt auch nicht, den Menschen Geld in die Hand zu geben und ihnen gleichzeitig zu sagen, ‚Danke wir brauchen Dich nicht‘, denn die Arbeitslosigkeit ist größte Beleidigung der Menschenwürde. "Statt die Arbeitslosigkeit zu unterstützen müssen wir Geld in die Hand nehmen und Arbeit finanzieren – denn Arbeit gibt es in unserer Gesellschaft genug : im nicht marktkonformen Bereich, in den Gemeinden, im Sozialbereich, im Umweltschutz und vielen mehr", stellte Höger klar. Ein erfolgreiches Beispiel für diesen Weg ist etwa das Projekt Startbahn in Bad Vöslau.
(Forts.) nk/wb

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