AirPage sucht Ausgleich

Oslo/Wien (OTS) - Der österreichische Pagingdienst AirPage bemüht sich, mit seinen Kreditgebern einen Ausgleich zu finden. Der Eigentümer, das norwegische Telekommunikationsunternehmen Telenor, hat ein Jahr lang vergeblich versucht, einen Käufer für AirPage zu finden. Da es AirPage nicht gelungen ist, eine Einigung mit seinen Kreditgebern zu erzielen, wird nun ein gerichtlicher Ausgleich gesucht. Zu den Kreditgebern gehören neben Telenor die Unternehmen Ericsson, WIBAG und FGG.

Mit Paging begann für Telenor der Einstieg in die internationale Mobilkommunikation. Während sich der GSM-Mobilfunk schnell entwickelte, konnte sich Paging in den meisten Märkten - wie auch in Österreich - jedoch nicht durchsetzen.

Telenor betrachtet Österreich als Schlüsselmarkt. So ist das norwegische Telekommunikationsunternehmen mit 17,45 Prozent an Connect Austria beteiligt, das sein Mobilfunknetz Ende Oktober gestartet hat. Neben Mobilfunk konzentriert sich Telenor auf Satellitenkommunikation und ist seit Anfang des Jahres mit dem Verkaufsbüro Telenor Satellite Services in Wien vertreten. Erst in der vergangenen Woche hat Telenor den führenden österreichischen Internet-Provider magnet - Internet at Work erworben. Seine Aktivitäten in Österreich will der sechstgrößte norwegische Konzern weiter ausbauen.

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