Strenge Kriterien für Stronach-Kugel

St.Pölten (NLK) - Beim letzten Bürgermeisteramtstag des Verwaltungsbezirkes Mödling in Maria Enzersdorf wurde an den Leiter der Gruppe Raumordnung und Umwelt im Amt der NÖ Landesregierung, Hofrat Dr. Gerhard Silberbauer, die Anfrage gerichtet, wie der Verfahrensstand beim Umwidmungsprozess in Ebreichsdorf für das Magna-Globe-Projekt aussehe.

Dr. Silberbauer wies in seiner Antwort zunächst darauf hin, daß bei solchen Projekten eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sei. Weiters machte er darauf aufmerksam, dass das Land Niederösterreich jener Gemeinde, von der eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt werden muß, empfohlen hat, dazu ein Fachleute-Team zu wählen, das an ein solches Projekt besonders strenge Maßstäbe anlegt, um ein objektives Bild aller Auwirkungen zu bekommen.

Diese Erklärung wurde in Presseberichten über eine Pressekonferenz des Bürgermeisters von Münchendorf in das Gegenteil verkehrt. Demzufolge hätte das Amt der NÖ Landesregierung der Gemeinde geraten, besonders qualifizierte Fachleute für das Prüfverfahren zu wählen, um das geplante Projekt durchziehen zu können.

Ein hochqualifizierter Fachmann ist jedoch auch besonders kritisch. Und genau auf dem Wort "kritisch" lag die Betonung in den Aussagen von Hofrat Dr. Silberbauer, dem an einer objektiven und korrekten Erledigung des gesamten Magna-Projekts im Sinne des NÖ Raumordnungsgesetzes gelegen sein muß. Mag. Christina Ruland, 02742/200-4128

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