Schwerpunktkrankenhaus nimmt Magnetresonanztomograph in Betrieb

Mistelbach (OTS) - Die Radiologische Abteilung im Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach verfügt seit heute, Freitag, über einen hochmodernen Magnetresonanztomographen (MRT). Die Ausbaukosten der Abteilung betrugen 23 Mio. Schilling. Anstelle von Röntgenstrahlen oder radioaktivem Material werden in diesem Fall Magnetfelder beziehungsweise Radiowellen zur Erstellung von Bildern verwendet. Schädliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Eine Untersuchung dauert rund 30 Minuten. Patienten mit Herzschrittmachern oder magnetisierbaren Metallimplantaten können mit dem MRT nicht untersucht werden. Primarius Dr. Wolfgang Pichler, der Leiter der Abteilung für Radiologie, hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Fachärzten, Krankheitsherde noch besser eingrenzen zu können. Das neue Gerät erzeugt zwei- und dreidimensionale Bilder, die in jeder beliebigen Raumachse dargestellt werden können. Im Vergleich zum Röntgenverfahren ist der Gewebskontrast in der MRT höher, was einerseits die eindrucksvolle Wiedergabe von anatomischen Detailvhältnissen ermöglicht, andererseits die Differenzierung von gesundem und erkranktem Gewebe erleichtert.

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Primarius Dr. Wolfgang Pichler
Tel.: 02572/33 41 DW 4400 oder 4401

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