Moser: EU-Erweiterung wird in NÖ gut vorbereitet

Fitnessprogramm stärkt die Grenzregionen

Niederösterreich, 20.11.1998 (NÖI) "Eine EU-Erweiterung muß gut vorbereitet werden. So hat Niederösterreich bereits einen Forderungskatalog erstellt und in Brüssel deponiert. Es hat keinen Sinn, der Bevölkerung Angst zu machen. Wir müssen darauf drängen, daß unser Land gestärkt in eine EU-Erweiterung geht und die Chancen nutzt sowie die Risiken ausschaltet", erklärte LAbg. Karl Moser. Die wichtigsten Forderungen Niederösterreichs an eine EU-Erweiterung sind:

o Übergangsregelung für den freien Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr.
o Sonderprogramm für die Grenzregionen
o Finanzielle Aufstockung der Gemeinschaftsinitiative Interreg
o Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion
o Sozialstandard, Umweltstandards müssen angeglichen werden.
o Neuordnung der gemeinsamen Agrarpolitik - Maßnahmen zur Sicherung der lokalen Absatzmärkte.

"Niederösterreich ist gerade dabei mit einem eigenen 'Fitnessprogramm' für die Grenzregionen, das Land fit zu machen.
Im Rahmen dieses Programmes fließen in die Grenzregionen pro Jahr 200 Millionen Schilling. Wir erwarten uns die gleiche Summe aber auch vom Bund und von Brüssel. Konkrete Projekte sollen die Grenzregionen wirtschaftlich auf die Herausforderungen eines
großen Europas vorbereiten", so Moser.
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