Schüssel: Die Kammer, ein Kind der Revolution 1848

"Revolutionärer Elan möge auch im 21. Jahrhundert anhalten" Freiheit, Internationalisierung, Bildung und soz. Engagement

Wien (PWK) - Wir dürfen nicht vergessen, die Kammer ist ein Kind der 48er-Revolution, leitete Vizekanzler und Außenminister Wolfgang Schüssel sein Statement ein. Das Recht der Wirtschaft, sich zu organisieren, und der Staatsmacht ihre eigenen Interessen entgegenzustellen, wurde mühsam erkämpft: "Revolutionärer Elan und der Impuls von unten haben diese Organisation geschaffen". ****

Die Kammer haben in den folgenden Jahrzehnten immer wieder positiv zur Umformung und Entwicklung der Gesellschaft beigetragen. Dies zeige deutlich ein Blick auf die Zahlen und Fakten. So hat sich beispielsweise das Volkseinkommen gegenüber der Zeit vor 150 Jahren verzwanzigfacht. Die vergangenen eineinhalb Jahrhunderte waren dabei von einigen Schlüsselwörter geprägt: Freiheit, Bekenntnis zur Internationalität, Bekenntnis zur Bildung sowie soziales Engagement.

Gewerbefreiheit und die Freiheit, sich zu organisieren, waren Grundlagen für das Bewußtsein freier Bürger. Das Bekenntnis zur Internationalität wiederum ermöglichte es, daß die Kammer, gemeinsam mit anderen, die EU-Mitgliedschaft Österreichs durchgekämpft hat. "Die Schweizer beneiden uns heute, daß wir es geschafft haben", stellte der Außenminister mit sichtlicher Genugtuung fest.

Auch in Zukunft bitte er die Wirtschaft um weiteres Engagement, wofür er eine Partnerschaft mit der Politik biete. Als Beispiele für künftige gemeinsame Aufgaben nannte Schüssel die Euro-Einführung, die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich und eine Intensivierung der Forschung. Der Euro sei im übrigen eine der besten Investitionen, die es gibt. "Allein die Einsparungen durch die Teilnahme am Euro sind höher als Österreichs EU-Mitgliedsbeitrag."

Der "revolutionäre Elan" möge die Kammerorganisation auch im 21. Jahrhundert beflügeln, schloß Vizekanzler Schüssel seine Ausführungen.

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Mag. Rupert Haberson

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