Umweltdachverband ÖGNU: Schotterlobby in Torschlußpanik Künstliche Hysterie und Angstparolen in der Berggesetzdebatte

Wien (OTS) - "Nach einer jahrelangen Blockade jeder Reform des steinzeitlichen und undemokratischen Berggesetzes verfällt die Schotterlobby immer mehr in Panik angesichts der bevorstehenden Berggesetznovelle," so der Umweltdachverband ÖGNU.

"Teile der Schotterindustrie werden nicht müde von Rohstoffknappheit zu sprechen, obwohl für mehr als zwei Jahrzehnte Abbaustätten genehmigt sin= d," sagt Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes ÖGNU. "Die Angstparolen von 20.000 drohenden Arbeitslosen durch ein demokratisches und bürgerfreundliches Berggesetz entbehren jeder Grundlage und sind ein zynisches Spiel mit den Ängsten in der Bevölkerung."

"Mit solchen an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen darf es nicht gelingen, den in der Regierungsvorlage erzielten Minimalkonsens, insbesondere die Übergangsbestimmungen zum neuen Bergrecht zu Fall zu bringen. Jede Änderung gegen mehr Mitbestimmung von Bürgern und Gemeinde= n kommen einen Putsch gegenüber ihren essentiellen Rechten gleich," meint Heilingbrunner abschließend.

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Tel. 01/40 113-21

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