"Sofortiger Ausbau der Westautobahn auf drei Spuren"

Zunehmende Überlastung beeinträchtigt Österreichs Wirtschaft Bollmann begrüßt Initiative NÖ's - Kritik am "Masterplan"

Wien (PWK) - Wegen der zunehmenden Überlastung der Westautobahn sollte sofort mit dem Ausbau dieser wichtigsten Verkehrsschlagader des Landes auf drei Spuren begonnen werden, fordert der Obmann der Sektion Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Harald Bollmann. Ein dreispuriger Ausbau nur zwischen Wien und St. Pölten, wie es der umstrittene "Masterplan" von Verkehrsminister Caspar Einem vorsieht, sei jedenfalls zuwenig. Zu begrüßen sei die jüngste Initiative Niederösterreichs, das aus verkehrs- und sicherheitspolitischen Gründen ebenfalls einen durchgehend dreispurigen Ausbau dieser Ost-West-Achse urgiert. ****

Ein Ausbau der Schiene, die sicherlich einen Nachholbedarf bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur hat, wird von der heimischen Verkehrswirtschaft voll unterstützt, unterstreicht Bollmann. Dies entspreche der im September veröffentlichten "Innsbrucker Erklärung", wonach sich nur unter Einbeziehung aller Verkehrsträger brauchbare Strategien zur Lösung der Verkehrsproblematik finden lassen. Das an EU-Verkehrskommissar Neil Kinnock und Minister Einem übergebene Strategiepapier der heimischen Verkehrswirtschaft umfaßt, wie Bollmann in Erinnerung bringt, eine Investitionsoffensive für die Infrastruktur aller Verkehrsbereiche und baut auf Wettbewerb und marktfähigen Transportangeboten auf.

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