Voller Erfolg des Freien Wirtschaftsverbandes Österreich! - AUVA übernimmt präventiv- und arbeitsmedizinische Betreuung von Betrieben bis zu 50 Mitarbeitern

Haiden: "Damit wird den Betrieben eine Milliarden-Belastung erspart!"

Wien (OTS) - "Es ist nur dem unermüdlichen Bemühen des Freien Wirtschaftsverbandes Österreich zu verdanken, daß sich die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt bereit erklärt hat, die Kosten und die Durchführung der präventiv- und arbeitsmedinzinischen Betreuung in Betrieben mit bis zu 50 Mitarbeitern zu übernehmen. Damit hat der FWVÖ den Betrieben geholfen, insgesamt ca. 2 Milliarden Schilling einzusparen!" Dr. Rene Alfons Haiden, Präsident des Freien Wirtschaftsverbandes Österreich, ist über die vorgestern getroffene Entscheidung erleichtert.

Um den kleinen Betrieben Zeit und Geld sparen zu helfen, brachte der FWVÖ bereits im Juli 1997 im Kammertag den Vorschlag ein, daß die AUVA mit ihrem Know-how, ihren nachweislichen Erfolgen in der Präventionstägigkeit und ihren geeigneten Strukturen zur sicherheitstechnischen Beratung der Unternehmen die präventiv- und sicherheitsmedizinische Betreuung in kleinen und mittleren Betrieben übernehmen solle. Die Wirtschaftsbund-Mehrheit stellte sich jedoch gegen diesen Vorschlag, in der Folge auch der Gewerkschaftsbund.

Im Vorfeld des Kammertages im November 1997, in dem das Modell als Dringlichkeitsantrag zum Beschluß vorgelegt wurde, konnte AUVA-Generaldirektor Wilhelm Thiel als Partner für diese Idee gewonnen werden.

Dr. Haiden führte in den folgenden Monaten mit Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite eine Vielzahl von Einzelgesprächen. Schließlich konnte er diese von der Sinnhaftigkeit des Modells überzeugt werden. "Wäre dem FWVÖ-Modell nicht zugestimmt worden, hätte dies im Ernstfall die wirtschaftliche Existenz mancher Unternehmen bedroht", weiß Haiden. "Außerdem", so Haiden weiter, "ist eine Senkung der Zahl der Arbeitsunfälle im Interesse der gesamten österreichischen Wirtschaft und der Sozialversicherungsträger." Ab 1.1.1999 werden Unternehmen mit weniger als 11 Beschäftigen, ab 1.1.2000 solche mit 11 bis 50 Beschäftigten die Dienste der AUVA zur Verfügung stehen. Damit wird 168.000 österreichischen Unternehmen nicht nur ein enormer organisatorischer Aufwand und die Kosten abgenommen, sondern auch die Last einer allfälligen Haftung der Betriebe bei Formfehlern in der Gefahrenermittlung gegenüber der AUVA.

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Dr. Andrea Wolf Öffentlichkeitsarbeit

Freier Wirtschaftsverband Österreich

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