Alcatel: Inbetriebnahme des 50. elektronischen Stellwerkes des Systems ELEKTRA bei den ÖBB

Wien (OTS) - Das 50. elektronische Stellwerk der Bauart ELEKTRA von Alcatel wurde am 19. November 1998 im Bahnhof Bad Schallerbach in Betrieb genommen. Die ÖBB ist heute das Bahnunternehmen mit der weltweit höchsten Dichte an elektronischen Stellwerken, der Großteil dieser Systeme stammt vom Bereich Transport Automation Systems der Alcatel in Österreich. Die international anerkannte ELEKTRA-Technologieplattform aus österreichischer Entwicklung veranlaßte den Alcatel Konzern, die technische Kompetenz für elektronische Stellwerke am Standort Wien mit seinen 150 hochqualifizierten Mitarbeitern in der Transportautomatisierung auszubauen. Die führende Stellung in der elektronischen Fahrwegsicherungstechnik kommt auch in den Exporterfolgen zum Ausdruck: in der Schweiz sind seit der Inbetriebnahme der Erstanlage Fribourg 1997 vier weitere Systeme in Betrieb, fünf sind derzeit in Bau, in Ungarn ist eine Anlage auf der Strecke Hegyeshalom -Budapest in Betrieb, eine weitere ist in Bau. Zusätzlich dazu werden die Tschechische Republik, die Slowakei, Bulgarien, Griechenland und die Baltischen Staaten von Österreich aus betreut.****

Höchste Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit, ein umfangreiches Paket von Funktionen zur weitgehend automatisierten Betriebsabwicklung und eine optimierte Mensch-Maschinen-Schnittstelle waren die technischen Entwicklungsziele für ELEKTRA, die schrittweise erreicht wurden:

* Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks (EstW) Neumarkt-Kallham im Dezember 1989 als Pilotanlage;

* Inbetriebnahme des EStW. Leobersdorf mit einheitlicher Bedienoberfläche (EBO) im September 1994;

* Inbetriebnahme des EStW. Salzburg im Mai 1996, dem bisher größten von Alcatel gelieferten Stellwerk mit 179 Weichen und 533 Signalen;

* Inbetriebnahme der ersten Betriebsführungszentrale (BFS) in Schwarzenau im Dezember 1997.

Das kommerzielle Ziel war die Erringung der Marktführerschaft in Österreich und die Erreichung der Exportfähigkeit, um auf Basis einer gewinnbringenden Geschäftsgrundlage eine langfristige Standortsicherung der Bahnaktivitäten der Alcatel in Österreich sicherzustellen.

Der Gewinn der Ausschreibung im Jahre 1992 hatte die Marktführerschaft in Österreich zur Folge. Die erfolgreichen, in Betrieb befindlichen Systeme ELEKTRA in der Schweiz und in Ungarn dienen als Referenzprojekte für weitere Exportaktivitäten auf west-und mitteleuropäischen Märkten. An der Weiterentwicklung des Systems ELEKTRA für die Zeit nach der Jahrtausendwende wird bereits intensiv gearbeitet. Die mittelfristige Planung der ÖBB sieht in den nächsten Jahren weitere umfangreiche Investitionen für elektronische Stellwerke vor. Darüber hinaus sollen, entsprechend dem ÖBB-Betriebsführungskonzept für das A-Netz, in den nächsten 15 Jahren 44 Betriebsführungszentralen (BFS) errichtet werden. Der Bereich Transport Automation Systems der Alcatel in Österreich ist dafür sowohl im Geschäftsfeld "ELEKTRA" als auch bei den BFS-Zentralen und bei der Ausrüstung der Nebenstrecken mit Kleinstellwerken (KSW-90) technisch und kommerziell gerüstet.

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thomas.necker@alcatel.at, http://www.alcatel.at

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