Internationale Anerkennung:

Stillfreundliches Landeskrankenhaus Tulln

St.Pölten (NLK) - Internationale Anerkennung für die Bemühungen des Landeskrankenhauses Tulln, den rund 700 Müttern, die jährlich hier entbinden, eine natürliche Geburt mit größtmöglicher Sicherheit zu bieten: Am Dienstag, 24. November, wird die Präsidentin der UNICEF Österreich, Dr. Martha Kyrle, dem Landeskrankenhaus das Zertifikat "Stillfreundliches Krankenhaus" überreichen. An dem Festakt, der um 17 Uhr beginnt, werden auch Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Dr. Hannes Bauer teilnehmen.

Der Zertifizierung ist eine eingehende Überprüfung der geburtshilflichen Abteilung durch drei Mitarbeiter der UNICEF vorangegangen. Sie hat ergeben, daß das Landeskrankenhaus Tulln eines der wenigen österreichischen Spitäler ist, die die Erfordernisse erfüllen, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO und vom internationalen Kinderhilfswerk UNICEF für dieses Projekt erstellt wurden. So hat Tulln sämtliche Mitarbeiter durch Fortbildungsveranstaltungen und Umstrukturierungen geschult, um möglichst keine Zusatznahrung für die Säuglinge verwenden zu müssen. Gleichzeitig wird ein völliges "Rooming-in" betrieben, das heißt, die Mütter kümmern sich unter Einbeziehung der Väter völlig selbständig um die Kinder. Im Sinne der Zielsetzung von WHO und UNICEF, Gesundheit für alle möglich zu machen, wird das Stillen forciert, weil es wesentlich dazu beiträgt, viele Krankheiten zu verhindern oder milder verlaufen zu lassen.

Über diese Zertifzierung hinaus war das Landeskrankenhaus schon immer Vorbild in Sachen Geburtsvorbereitung. So war Tulln in Niederösterreich der erste Standort für ein Mütterstudio, in dem Geburtsvorbereitung und Stillberatung angeboten wurden. Als eines der wenigen niederösterreichischen Spitäler hat das Landeskrankenhaus eine eigene Kinderabteilung, in der jederzeit rund um die Uhr für die Betreuung der Neugeborenen ein komplettes Team von Kinderfachärzten und Kinderkrankenschwestern zur Verfügung steht. Insbesondere bei Frühgeburten und Risikofällen ist somit für Mutter und Kind die größtmögliche Sicherheit gegeben.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2180

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK