Positive Verhandlungen NÖ - Bund über Krankenanstaltenplan

LR Bauer und LR Sobotka präsentierten neue Kooperationsmodelle

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich kann über das Verhandlungsergebnis mit dem Bund über den österreichischen Krankenanstaltenplan zufrieden sein. Die Landesräte Dr. Hannes Bauer und Mag. Wolfgang Sobotka präsentierten heute, nur wenige Stunden nach Abschluß der Verhandlungen, ein Ergebnis, daß sich sehen lassen kann:

Niederösterreich wird künftig in fünf Versorgungsregionen aufgeteilt. Ziel dieser neuen Einteilung ist es, daß jeder Patient in seiner Region medizinisch versorgt werden kann. In jeder Region gibt es auch eine Schwerpunktkrankenanstalt.

Innerhalb der Regionen werden Kooperationen zwischen den einzelnen Spitälern ermöglicht. Neben einer wirtschaftlichen Kooperation besteht jetzt die Möglichkeit eines Zusammenschlusses zu einem Krankenanstaltenverbund, wobei die daran beteiligten Spitäler weiterhin selbständige Einrichtungen bleiben.

Wird auch die Rechtsträgerschaft übertragen, so bildet sich ein Krankenanstaltenverband.

Dadurch kommt es zu neuen, kostensparenden Kooperationen, die auch die Qualität der medizinischen Versorgung sichern und einen Fortschritt der Spitzenmedizin ermöglichen.

"Wir haben damit einen Reformschub ausgelöst, weil wir alle Potentiale ausgeschöpft und die Kooperationen verdichtet haben. Es ist beispielsweise im Zentralraum gelungen, zwischen den Krankenhäusern St.Pölten und Krems eine sinnvolle Kooperation zu schaffen: In St.Pölten wird jetzt eine leistungsfähige Neurochirurgie angesiedelt, in Krems die Strahlentherapie", stellte Landesrat Dr. Hannes Bauer fest.

Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka würdigte das gute Gesprächsklima und freute sich darüber, daß für Niederösterreich eine Flächendeckung im Interesse der Landesbewohner erreicht werden konnte. So wurde beispielsweise auch auf den Aufbau einer Akut-Geriatrie Rücksicht genommen, ein neues Fach, das absolut notwendig, aber noch nicht gesetzlich abgesichert ist.

Unisono stellten die beiden Politiker fest, daß mit der Neuordnung des NÖ Gesundheitswesens ein historischer Schritt im Sinne der Sicherung einer umfassenden Gesundheitsversorgung der niederösterreichischen Bevölkerung gesetzt wird. Neben den zu erwartenden Kosteneinsparungen werde auch die Qualität hochgehalten und der Fortschritt der Medizin gesichert.

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