Muzik: Schwere Versäumnisse in der Stellungnahme des Landes Niederösterreich zum Masterplan

Klubobmann Strasser findet die Antworten in der Abteilung von Landesverkehrsreferent Erwin Pröll

St. Pölten, (SPI) - "Wenn VP-Klubobmann Dr. Strasser Antworten zum Masterplan sucht, dann wendet er sich am besten an die Verkehrsabteilung von LH Dr. Erwin Pröll - denn von dieser wurde auf Ersuchten des Verkehrsministers am 17. März 1998 eine Stellungnahme des Landes Niederösterreich zum Masterplan abgegeben. Und die Antwort ist einfach - Landesverkehrsreferent Pröll hat es einfach verabsäumt, die wichtigsten Anliegen Niederösterreichs im Bund einzufordern", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute zu Aussagen des VP-Kubobmannes fest.****

So erhebt das Land keine Forderung nach einer Nordautobahn, keine Forderung nach einer sechsten Donaubrücke östlich von Wien, keine Forderung nach einem durchgehenden dreispurigen und vollwertigen Ausbau (inkl. Pannenstreifen) der Westautobahn und keine Forderung nach dem Bau der S 34. Die Forderung eines vierspurigen Ausbaus der Südautobahn beschränkt sich nur auf die Strecke Vösendorf bis der Einbindung der A3 und nicht wie notwendig mindestens bis Traiskirchen/Baden. Auch die wichtige sozialdemokratische Forderung nach einem Ausbau der Park&Ride-Anlagen bzw. den Ausbau der S 2 ist in der Stellungnahme nicht zu finden.

"Diese Liste ließe sich umfassend fortsetzen - diese Stellungnahme, für die Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll verantwortlich zeichnet, ist ein Desaster. In der alten Manier "Haltet den Dieb" versucht die ÖVP nun, diese schweren verkehrspolitischen Versäumnisse zu kaschieren und andere verantwortlich zu machen. Strasser wäre gut beraten, sich bei seinem Landeshauptmann zu erkundigen. Der kann seine Fragen auch umfassend beantworten", so Muzik abschließend. (Schluß) fa

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