Strasser: Einem mißachtet hochrangiges Straßennetz in Niederösterreich

Parlamentarische Anfrage soll Aufschluß bringen

Niederösterreich, 19.11.1998 (NÖI) Als eine "fahrlässige Mißachtung" des hochrangigen Straßennetzes von Niederösterreich bezeichnete Klubobmann Dr. Ernst Strasser die Aussagen des
Sprechers von Verkehrsminister Einem zum sogenannten "Masterplan". Offensichtlich versucht Einem, ganz Niederösterreich von den wichtigsten Verkehrsverbindungen abzuschneiden. Der Einem-Sprecher behauptet, daß im Masterplan nur das "hochrangige Straßennetz" Berücksichtung finden könnte.****

o Ich frage den Verkehrsminister, was ist ein "Hochrangiges Straßennetz", wenn die Westautobahn kein solches ist.

o Was ist ein "Hochrangiges Straßennetz", wenn die A2 kein solches ist.

o Was ist ein "Hochrangiges Straßennetz", wenn die Verbindungsspange von der Ostautobahn nach Kittsee kein solches
ist.

o Was ist ein "Hochrangiges Straßennetz", wenn die B3 und die "Donaubrücke Traismauer" kein solches ist?

Das sind nur einige Beispiele aus der nahezu endlosen "Mängelliste" aus dem Einem'schen "Masterplan". Offensichtlich hat es sich der Verkehrsminister zum Ziel gesetzt, die niederösterreichischen Verkehrsprobleme bewußt zu ignorieren und herunterzuspielen. Die 300.000 niederösterreichischen Pendler werden ihm dies sicherlich nicht danken. "Die Volkspartei wird
sich eine solche Vorgangsweise sicherlich nicht gefallen lassen.
Ich werde daher eine "Parlamentarische Anfrage" auf Bundesebene anregen, die alle offenen Fragen klären soll. Dann hat der Verkehrsminister die Möglichkeit zu erklären, was er unter einem "Hochrangigen Straßennetz" versteht. Für uns gehören die wichtigsten Verkehrsadern und neuralgischen Punkte in Niederösterreich sehr wohl dazu", betonte Strasser.
- 2 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI