Interunfall im 3. Quartal 1998 Boom in der Lebensversicherung (+9%) setzt sich fort; Qualitätsoffensive festigt Marktposition; Dividende für 1998 voraussichtlich wieder bei 20 Prozent

Wien (OTS) - Die Interunfall Versicherung AG konnte mit Prämieneinnahmen von 6,5 Mrd. ATS (+0,6%) im direkten Geschäft in den ersten neun Monaten 1998 wiederum das hohe Prämienniveau des Vorjahres erreichen und damit ihre Position im Spitzenfeld der österreichischen Versicherungswirtschaft erfolgreich verteidigen. "Unser hoher Bekanntheitsgrad und die seit Jahren laufende Qualitätsoffensive zeigen Wirkung", ortet Vorstandssprecher Dr. Hans Peer die wesentlichen Gründe für das gute Abschneiden der Interunfall. "Wir haben zur Jahresmitte neue Produkte auf den Markt gebracht, die, und das beweisen die Zahlen für das 3. Quartal, hohe Akzeptanz beim Kunden finden", gibt sich Dr. Peer optimistisch für das Jahresergebnis 1998.

In der Lebensversicherung hat die Interunfall ihr Prämienaufkommen 1998 um 9% auf 1,4 Mrd. ATS ausgeweitet; nahezu 30% dieses Volumens stammen aus dem Einmalerlaggeschäft. Aber auch der Anteil mit laufender Prämienzahlung konnte gesteigert werden. Infolge der steuerlichen Schlechterstellung für kurzfristige Verträge gegen Einmalerlag ist ein starker Trend zu längeren Laufzeiten und damit zur Pensionsvorsorge festzustellen, ein Effekt, der durch die relativ hohe Gewinnbeteiligung unterstützt wird.

Geradezu spektakulär entwickelte sich die Fondsgebundene Lebensversicherung: der Anteil am Neuzugang bei den Versicherungssummen stieg im 3. Quartal 1998 von 105 Mio. ATS auf über 293 Mio. ATS, sodaß vom gesamten Neugeschäft in der Lebensversicherung per Ende September bereits ein Anteil von 10% auf die Fondsgebundene Lebensversicherung entfällt.

Die Gruppe der Sachversicherungen konnte auf Grund aktueller Produktinnovationen wie etwa das "Sicherheitsmanagement für Betriebe" im 3. Quartal mit einem Prämienplus von 3,1% auf 1,2 Mrd. ATS aufwarten.

Die erfreulichen Zuwachsraten in der Sach-. Unfall- und Haftpflichtversicherung konnten den Abfall in den Kfz-Sparten, in denen Rückgang von 5% eintrat, nicht ganz kompensieren, so daß sich die Gesamtprämie in der Schaden-Unfallversicherung um 1,6% reduzierte. Die Leistungen erhöhten sich in den ersten neun Monaten 1998 um lediglich 1,7%, wobei Schadenrückgänge in Kfz (-2%) und Allgemeiner Haftpflicht (-4,2%) Steigerungen in den Sachsparten bedingt durch Großschäden gegenüberstanden.

Während der Großteil der österreichischen Krankenversicherer weiterhin ein Prämienminus registriert, konnte die Interunfall ihre Prämieneinnahmen in diesem Geschäftszweig mit knapp 290 Mio. ATS auf dem Niveau der ersten neun Monate des Jahres 1997 halten. Und dies obwohl die Interunfall die Preisvorteile aus dem Entfall der Mehrwertsteuer in bestimmten Bereichen des Gesundheitswesens sowie Preissenkungen bei den Krankenhauskosten an ihre Kunden weitergegeben hat. Im September dieses Jahres wurde an Krankenversicherungskunden der Interunfall mit Einzelverträgen eine Gewinnbeteiligung von drei Monatsprämien ausbezahlt.

15% Dividende + 5% Bonus sind für 1998 realistisch "Aus heutiger Sicht erscheint ein Festhalten an der Dividendenpolitik der vergangenen Jahre (15% plus 5% Bonus) durchaus realistisch" so Dr. Peer.

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