ÖBB gewinnen Mobilitätspreis (Kategorie Jugend / Verkehrsbetriebe)

Erfolg für Gesamtmobilitätsangebote des Personenverkehrs Niederösterreich

ÖBB-Vorstandsdirektor Dr. Gerhard Stindl übernahm am 18.11.1998 von Bundesminister Dr. Caspar Einem den diesjährigen Mobilitätspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr und des Verkehrsclub Österreich. "Den ÖBB sind die individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Kunden ein Anliegen. Gerade durch das Zusammenspiel von Bahn und BahnBus können diese Leistungen effizient erbracht werden. Damit kommen wir unserem Ziel, einer kundenorientierten Angebotsgestaltung, zwar in kleinen Schritten - aber konsequent - immer näher. Und wir freuen uns über diesen Preis, denn er zeigt, daß wir damit auf dem richtigen Weg sind," bedankte sich Vorstandsdirektor Gerhard Stindl bei der Preisübergabe.****

Die Ausschreibung des Mobilitätspreises 1998 stand heuer unter dem Motto "Mehr Mobilität für jung und alt, eine Chance für alle". Eine Jury, bestehend aus Verkehrsexperten, PR-Fachleuten sowie Jugend- und Seniorenvertretern, prüfte 101 eingereichte Projekte. Dabei erlangten die Gesamtmobilitätskonzepte des ÖBB- Personenverkehrs Niederösterreich, "Rolling Stones" und "Ötscherwiesel", in der Kategorie Jugend/Verkehrsbetriebe den ersten Platz.

KONZEPT "ROLLING STONES"
Das Mobilitätsangebot der ÖBB rund um den Mega-Event des Rolling Stones-Konzertes am 11. Juli 1998 in Wiener Neustadt wurde als kostengünstiges Package-Angebot inklusive An- u. Abreise mit der Bahn konzipiert. Im Detail umfaßten die Angebote die Anreise mit der Bahn, den Shuttledienst zum Flugfeld in Wr. Neustadt, den Eintritt sowie die Rückreise nach dem Konzert mit Sonderzügen. Dieses Angebot wurde durch zielgerichtete Werbung und Öffentlichkeitsarbeit den Kunden offensiv angeboten und fand sehr großen Anklang. Aufgrund der großen Nachfrage mußten in den letzten Tagen vor dem Konzert sogar noch zusätzliche Verstärkungswagen eingeplant werden. Insgesamt wurden nach dem Konzert 25 Sonderzuggarnituren in Richtung Wien geführt und weitere 3200 Eventteilnehmer mit Sonderzügen in andere Bundesländer befördert.

PROJEKT "ÖTSCHERWIESEL"
"Ötscherwiesel" heißen zwei neue Zugsverbindungen zwischen dem Erlauftal und der Landeshauptstadt St. Pölten, die seit Mai 1998 von den ÖBB unter Mitwirkung der NÖVOG geführt werden. Dieses, durch eine attraktive Fahrzeit besonders für Schüler und Pendler attraktive Angebot, wird sehr gut genutzt: Die Auslastung liegt derzeit bereits weit über 90 Prozent. Finanziert werden die neuen Züge über einen Verkehrsdienstevertrag, der mit den Gemeinden des Erlauftales geschlossen werden konnte.

PACKAGE-ANGEBOTE: DIE ZUKUNFT IM FREIZEIT- UND TOURISMUSBEREICH Der Erfolg mit diesen beiden Projekten, nicht zuletzt auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht, ist jedoch nicht Endpunkt, sondern Ansporn zu weiterem Engagement. Die Zukunft der Verkehrsangebote liegt eindeutig im Bereich des Full-Services: Reise und Aufenthalt bzw. Eintrittsticket in einem Package-Angebot sind immer stärker gefragt. Und in Niederösterreich wird bereits an einem neuen Mobilitätsprojekt geplant: "Woodstock". Dieses Großkonzert, welches vom 19. - 25. Juli 1999 in Wiener Neustadt stattfinden wird, stellt wieder eine neue Herausforderung für ein ÖBB-Gesamtmobilitätskonzept dar, in dessen Zentrum der Kundennutzen steht.

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