AK Hauptversammlung: Auch ältere Jugendliche ins Auffangnetz aufnehmen!

Wenn nötig vorhandene Mittel aufstocken

Dornbirn (OTS) - Nicht nur Jugendliche, die heuer ihre
Schulpflicht beendeten, sollen einen Platz im Auffangnetz zur Ausbildung Jugendlicher bekommen. Das forderte heute, Mittwoch, einstimmig die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer in
Dornbirn. AK Präsident Herbert Tumpel erinnerte daran, daß die AK schon während der Verhandlungen über das Auffangnetz gefordert hatte, daß die Berufslehrgänge und Lehrlingsstiftungen allen Jugendlichen offenstehen sollen, die keine Lehrstelle im Betrieb finden: "Das soll jetzt endlich eingelöst werden - auch um den Preis der Aufstockung vorhandener Mittel." ****

Von rund 6.000 Jugendlichen, die derzeit noch eine Lehrstelle suchen, haben 1.350 ihre Schulpflicht spätestens schon 1997 beendet. AK Präsident Tumpel fordert auch für sie eine faire Chance auf Ausbildung. Im entsprechenden Beschluß der Hauptversammlung der Bundesarbeitsarbeitskammer heißt es dazu: Es sei kaum begründbar, daß die Schulabgänger des Jahres 1988/89 von den Vorteilen des Auffangnetzes Gebrauch machen können, während ältere Jahrgänge auf die Regelförderung des Arbeitsmarktservice verwiesen würden.

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