NÖ Kulturberichte und morgen ab 1999 vereint

Gemeinsames Zeitschriftenprojekt NÖ - NÖ-Fonds beschlossen

St.Pölten (NLK) - Mit Jahresbeginn 1999, voraussichtlich im Jänner, erscheint eine neue Kulturzeitschrift, herausgegeben vom Amt der NÖ Landesregierung gemeinsam mit dem Niederösterreich-Fonds. Sie vereint die beiden Zeitschriften "NÖ Kulturberichte" und "morgen", die ihr Erscheinen mit Jahresende einstellen, die NÖ Kulturberichte des Landes Niederösterreich nach 49 Erscheinungsjahren, die vom NÖ-Fonds herausgegebene Zeitschrift "morgen" im 24. Erscheinungsjahr. Die Zustimmung zu dieser Fusion, die auch aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte, wurde gestern von der NÖ Landesregierung erteilt.

Die NÖ Kulturberichte waren ursprünglich Beilage zu den "Amtlichen Nachrichten" des Landes, entwickelten sich in den letzten Jahren zu einer eigenständigen und viel gelesenen Publikation, in der rund 6.000 Abonnenten nicht nur über die Kulturpolitik, sondern auch über Neues und Wissenswertes aus dem Kulturleben des Landes nachlesen konnten sowie auch Anregungen bekamen. Die Zeitschrift weitete ihre Berichterstattung schon vor der Grenzöffnung auf den Bereich Böhmen und Südmähren aus und beschäftigte sich auch mit Themen der jüngeren Zeitgeschichte. Sie leistete z.B. Vorarbeit zur Erforschung der jüdischen Friedhöfe und Synagogen in Niederösterreich, dokumentierte ausführlich den Bau des NÖ Kulturbezirkes in der Landeshauptstadt St.Pölten und setzte sich immer wieder für eine rasche Realisierung des Landesmuseums ein.

Die Zeitschrift "morgen" wurde vom verstorbenen Publizisten György Sebestyen als Zeitschrift mit literarischem Anspruch 1976 gegründet und wurde vom Niederösterreich-Fonds, einer kulturellen Initiative des damaligen Landeshauptmannes Andreas Maurer, herausgegeben. Die Zahl der Leser bewegte sich fast in gleicher Höhe wie bei den NÖ Kulturberichten, der "morgen-Kreis" rekrutierte sich aus Lesern und für das niederösterreichische Kulturleben wichtigen Persönlichkeiten.

Die neue, gemeinsame Zeitschrift soll den gesamten bisherigen Leserkreis beider Zeitschriften erfassen und wird neu gestaltet. Die Chefredaktion liegt in den Händen von Dr. Hans Magenschab und Dr. Heinz-Werner Eckhardt.

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